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Saison 2011/2012
VfL Eintracht Hagen - Polizeiauswahl NRW 31:28 (17:20)
Der amtierende Deutsche Meister kommt nach Hagen
Dienstag - 27.3.2012 - Anwurf 19.30 Uhr
Der amtierende Deutsche-Polizei-Meister will seinen
Titel beim Endturnier in Bochum (23.-27.4.2012) unbedingt
verteidigen. Trainer Matthias Fahnenbruck kann auf zahlreiche
Erst- und Zweitligaspieler zurückgreifen. Sascha Grote,
ehemaliger Erstliga-Torwart bei Nettelstedt-Lübbecke gehört
ebenso zum Kader wie Kreisläufer Frank Habbe (Hannover-Burgdorf),
sowie die Korschenbroicher Zweitligaspieler Mathias Fuchs und Mathias
Deppisch. Den Hagener Zuschauern bestens bekannt sind auch
die Akteure aus den Drittliga-Teams (Mirko Symanowicz und
Tobias Bochwitz (OSC Rheinhausen), Christian Born (Leichlinger TV)
und Stefan Bauerkamp (TuS Wermelskirchen.
Die Zuschauer können sich auf interessante 60 Minuten freuen.
Bitte beachten: Es ist in der Enervie Arena nur der Seiteneingang
(Spielereingang) geöffnet.
Nur das Ergebnis ärgert Jörg Brodowski
VfL unterliegt HV KRAS Volendam mit 28 : 29
WP Bericht Rainer Hofeditz
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„Das einzige was mich ärgert, ist das Endergebnis. Die Mannschaft hat das nicht verdient.“
Der Gemütszustand von Jörg Brodowski, Manager des Handball-Drittligisten VfL Eintracht
Hagen, nach dem letzten Vorbereitungsspiel war nachvollziehbar. In den Schlusssekunden
mussten sich die Grüngelben dem holländischen EHF-Pokal-Teilnehmer HV Kras Volendam
mit 28:29 (14:11) geschlagen geben.
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Meister der BENELUX-LIGA 2010/2011 HV KRAS VOLENDAM
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Eine denkbar unglückliche Niederlage vor 80 Zuschauern am Ischeland. Denn der Benelux-Meister,
der im Siegtorschützen Jasper Adams (10 Tore), Armin van Buren (8) und Matthias Bink (6) seine
auffälligsten Kräfte hatte, führte im zweiten Durchgang nur einmal: zum Schluss! Ansonsten hatten
die Holländer nur in der Anfangsphase vorlegen können, als sie mit 4:1 und 5:3 führten. Nachdem
Jan Wilhelm mit seinem vierten Treffer in Folge zum 5:5 (13.) ausgeglichen hatte, bevor Ruwen Thoke
und Marius Kraus das 7:5 besorgten, kam der VfL-Express auf Touren. Beim 12:7 durch Thokes drittes
Tor (22.) war die höchste Führung erreicht. Auch ohne den verletzten Goalgetter Artur Giela agierten
die Eintrachtler spielfreudig, dynamisch und durchschlagskräftig.
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Auch der neue Stammtorwart Sebastian Schmidt musste verletzt zusehen, aber sein Fehlen
fiel gestern nicht ins Gewicht. Vorgänger Björn Minzlaff, jetzt nur noch Standbye-Kraft, avancierte
zum besten Eintrachtler auf dem Feld, bevor er nach 43 Minuten Youngster Daniel Pavlakovic
seinen Platz überließ. Der Oberliga-Schlussmann zeigte in der Folgezeit auch einige starke Paraden.
An ihm lag es nicht, dass die Führung (20:17, 23:20, 25:23) nicht ins Ziel gebracht wurde.
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Zeitstrafe und Ballverlust
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62 Sekunden vor Schluss kassierte der VfL den 28:28-Ausgleich und verlor Fabian Zarnekow
obendrein durch eine Zweiminuten-Strafe. Ein Hagener Ballverlust beim letzten Angriff lud die
Niederländer zum Sieg bringenden Tempogegenstoß ein. Auch wenn es nur ein Testspiel war -
zumindest ein Remis hätten die Grüngelben am Ende gerne auf der Anzeigetafel gehabt. Das wird
es auch am Samstag nicht geben, wenn ab 19.30 Uhr der VfL Potsdam in der Enervie Arena zu Gast
ist. Es ist eine Partie der ersten DHB-Pokalrunde. Ein Team wird die Halle als Sieger verlassen.
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VfL Eintracht: Minzlaff, 43. Pavlakovic; Wilhelm (7/4), Lütgenau (4), Thoke (3), Schütte (2),
Wulf, Zarnekow (2), Schulte-Berthold (3), Kraus (4), Gurol, Dmytruszynski (3).
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Mit Minzlaff im Tor geht VfL in letzten Test
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WP Bericht Rainer Hofeditz
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Mit einem internationalen Vergleich schließen die Drittliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen heute die
Vorbereitung auf die am Samstag mit einem Pokalspiel gegen Potsdam beginnende Saison 2011/12 ab.
Ab 19 Uhr ist der holländische Top-Klub Kras Volendam in der Enervie Arena zu Gast. "Volendam
spielt auf deutschem Zweitliga-Niveau. Insofern ist diese Partie eine sehr gute Vorbereitung auf das
Pokalspiel gegen Zweitligist Potsdam zwei Tage später an gleicher Stelle“, kommt
Eintracht-Trainer Krzysztof Szargiej der heutige Härtetest durchaus gelegen.
„Es ist Training unter Wettkampfbedingungen auf hohem Niveau.“
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Vor einem Jahr standen sich beide Teams in der Saisonvorbereitung auch gegenüber.
Damals leisteten die Grüngelben dem holländischen Europacup-Teilnehmer heftige Gegenwehr,
führten zur Halbzeit mit 19:13, mussten sich am Ende aber noch mit 29:31 geschlagen geben.
„Wir haben gut dagegengehalten“, hofft der VfL-Coach heute auf eine Wiederholung.
Für Sebastian Schmidt (Musekelfaserriss) soll heute Abend die bisherige Nummer eins
des VfL Eintracht, Björn Minzlaff, noch einmal das Hagener Tor hüten. Am Samstag gegen
Potsdam wird nach seinem Urlaub wohl auch die neue Nummer zwei Sidney Quick
wieder zur Verfügung stehen. Mittelmann Michael Wulf ist nach einer Knieblessur wieder
ins Training eingestiegen und soll heute wieder eingebunden werden. Dagegen ist Marc Oberste,
der am Wochenende geheiratet hat, erst für das Pokalspiel am Samstag wieder eingeplant.
Vorerst kein Thema mehr ist laut Szargiej Benjamin Göller. „Wenn er doch noch einmal fit und
im Kopf frei wird, was wir ihm wünschen, kann er gerne wiederkommen“, so ist der Drittligist
laut Szargiej mit dem an der Schulter lädierten Mittelmann verblieben.
Auf der Kreisläufer-Position steht sowohl heute als auch am Samstag mit Fabian Schulte-Berthold
nur ein „gelernter“ Akteur zur Verfügung. „Erst nach den Ferien soll ein zweiter aus der
Oberliga-Mannschaft hinzukommen“, so Krzysztof Szargiej, der bis dahin improvisieren muss. Auch aus
diesem Grund ist der heutige internationale Vergleich ein willkommener Test.
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Beim VfL-Auftakt gefallen die Zugänge
Schmidt und Schütte
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WP-Bericht / Axel Gaiser und Peter Pickel
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Hagen. Intensiv gefordert wurde Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen wenige Tage nach Start der
heißen Vorbereitungsphase. 20 Stunden nach der 26:35 (14:18)-Niederlage gegen die weißrussische
Nationalmannschaft verlor das Team von Trainer Krzysztof Szargiej auch gegen denLigarivalen
Leichlinger TV mit 28:30 (13:13).
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Eintracht Hagen - Leichlinger TV 28:30 (13:13). Mit dem urlaubenden Torhüter Sydney Quick und Neuzugang
Fabian Zarnekow (Erkältung) musste der VfL schon zwei Akteure ersetzen, im Laufe der Partie fielen noch
weitere aus. Arthur Giela schied schon nach zehn Minuten mit Verdacht auf Bänderriss im Fußgelenk aus,
Michael Wulf verdrehte sich eine Viertelstunde vor dem Ende nach Foul von Leichlingens Reiner Hantusch
das Knie. „Diese Ausfälle haben wir gut kompensiert“, befand Szargiej, der auch sonst einige gute Ansätze
sah. Knapp eine Woche nach Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs entdeckte der VfL-Coach indes auch
noch reichlich Steigerungs-Potential: „Ich sehe noch viel Sand im Getriebe, wir müssen viel arbeiten.
Und wir brauchen noch einen Kreisläufer.“
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Nach dem 2:6-Start kamen die Gastgeber mit der Einwechslung von Neuzugang Ben Schütte besser ins
Spiel, beim 11:11 durch Ruwen Thoke (22. Minute) glich der VfL erstmals aus. Und hatte gerade nach der
Pause leichte Vorteile, auch weil der neue Torhüter Sebastian Schmidt sich zu einem starken Rückhalt
entwickelte. Im Angriff gelangen phasenweise schon schöne Ballstafetten, beim 17:15 nach Tempo-
gegenstoß des schnellen Schütte lagen die Gastgeber erstmals mit zwei Toren vorn (40.). Auch den
23:24-Rückstand (51.) gegen routinierte Leichlinger um Haupttorschütze Bastian Munkel (7) drehten
die Eintrachtler noch in eine 26:24-Führung (53.) um. Dann sah in einer rustikal geführten Partie Thoke
eine überflüssige Zweiminutenstrafe - und Leichlingen nutzte die Überzahl zu drei entscheidenden Treffern.
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Sebastian Schmidt (Foto Timm Ormüller)
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Eintracht Hagen - Nationalteam Weißrussland 26:35 (14:18). Mit Weißrusslands Trainer Iouri Chevtsov,
als Spieler Weltmeister 1982 und Olympiasieger 1988, kam ein alter Bekannter von VfL-Coach Szargiej.
2005 hatte Chevtsov mit Szargiej als Assistent Tusem Essen zum Gewinn des EHF–Pokals geführt.
Seine aktuellen Schützlinge schienen zunächst den VfL Eintracht überrollen zu wollen. 7:2 führte das
weißrussische Team nach zehn Minuten. Die großgewachsene Gästeabwehr war kaum zu überwinden,
die schnellen Gegenstöße waren Gift für die Eintracht-Abwehr. Dank einiger guter Paraden von Torhüter
Sebastian Schmidt konnte der VfL bis auf 8:10 verkürzen und ging nur mit einem 14:18-Rückstand in die
Kabinen.
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Iouri Chevtsov Trainer Weißrussland
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Durch ihr variables Angriffsspiel bauten die Weißrussen ihren Vorsprung auf 24:17 (40.) und 30:21 (50.)
aus. Einen größeren Rückstand verhinderte der in der 45. Minute eingewechselte Manuel Treude, Torhüter
des Hagener Oberliga-Teams. Neuzugang Thoke dagegen fand noch keine Bindung zu seinen
Nebenspielern. Zufrieden zeigte sich indes Eintracht-Manager Jörg Brodowski: „Für das erste offizielle
Spiel war das nicht schlecht. Das Tempo ist schon drin.“
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Eintracht Hagen: Schmidt, Treude; Wilhelm (1 gegen Weißrussland/1 gegen Leichlingen), Gurol (3/0),
Giela (5/2), Lütgenau (4/5), Oberste (3/2), Wulf (1/3), Schütte (2/8-4), Schulte-Berthold (6/1), Kraus (1/2),
Thoke (0/4).
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Abwehr greift zu bei Turniersieg des VfL Eintracht
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Hagen. (aki) Das erste Erfolgserlebnis in der Saison-Vorbereitung holte sich Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen in Aldekerk. Nach Siegen gegen die Oberligisten HSE Hamm und TV Aldekerk sowie einer Niederlage gegen den TuS Opladen wurden die Schützlinge von Trainer Krzysztof Szargiel Turniersieger. „Da gab es Licht und Schatten. Es war ein reines Vorbereitungsturnier, der Trainer hat viel experimentiert“, sagte Thorsten Barteldrees, „der Turniergewinn ist da nur ein Nebeneffekt.“
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Die Hagener, die mit Sebastian Schmidt, Arthur Giela, Michael Wulf (alle verletzt), Marc Oberste (Hochzeit) und Sydney Quick (Urlaub) fünf Spieler ersetzen mussten, starteten mit einem 20:16 (11:8)-Erfolg gegen Hamm in den Härtetest mit drei Partien über je zweimal 20 Minuten an einem Tag. Auch in dem ohne Pause folgenden Spiel gegen Opladen führte der VfL Eintracht zur Pause mit 10:9, um dann angesichts nachlassender
Kräfte doch mit 14:19 zu verlieren. „Man hat gemerkt, dass einige Spieler am Vorabend etwas länger bei der Hochzeit von Marc Oberste waren“, erklärte Barteldrees die vermehrten Fang- und Abspielfehler, zudem spielten die VfL-Spieler nun die Angriffszüge nicht mehr geduldig aus.
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Da aber in der Folge die bis dahin ungeschlagenen Opladener überraschend mit 19:26 gegen Hamm patzten, bot sich den Hagenern und Gastgeber Aldekerk im letzten Spiel plötzlich die Chance auf den Turniersieg. Die Szargiej-Schützlinge nutzten dies, zogen nach ausgeglichener erster Hälfte (12:10) nach einer Abwehr-Umstellung von 12:11 auf 19:11 entscheidend davon und siegten am Ende souverän mit 23:15. Torwart
Manuel Treude aus der Reserve trug dazu 13 Paraden bei, profitierte dabei auch von den wesentlich
aggressiver zu Werke gehenden Fabian Schulte-Berthold, Maciej Dmytruszynski - der Neuzugang spielte vornehmlich in der Abwehr - und Fabian Zarnekow vor ihm. Die resultierenden Gegenstoß-Chancen nutzten Marius Kraus und
Ben Schütte, um den VfL wegziehen zu lassen. Nach dem Vorbereitungsspiel gegen Benelux-Meister HV Volendam (Donnerstag, 19.00 Uhr) folgt am nächsten Samstag das erste Pflichtspiel gegen Zweitligist VfL Potsdam in der ersten DHB-Pokalrunde (19.30 Uhr, Enervie-Arena).
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Eintracht Hagen: Treude; Wilhelm (1 Tor gegen Hamm, 2 Tore gegen Opladen, 0 Tore gegen Aldekerk), Lütgenau (4/0/0), Thoke (1/3/2), Schütte (5-1/1/11-1), Zarnekow (3/3/3), Schulte-Berthold (2/3/2), Kraus (1/0/5), Gurol (1/0/0), Dmytruszynski (1/2/0).
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Saison 2010/2011
Jan Wilhelm ist spielberechtigt : Starke erste Halbzeit lässt VfL-Fans staunen
Hagen, 31.08.2010, Peter Pickel
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31. August 2010, Hagen. Handball Testspiel VfL Eintracht Hagen gegen HSG Düsseldorf. Marius Kraus
Foto: Michael KLEINRENSING / Westfalenpost Lokalredaktion Hagen
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Hagen. Im letzten Vorbereitungsspiel traf Handball- Drittligist VfL Eintracht Hagen gestern in der Sporthalle Helfe auf dem Zweitligisten HSG Düsseldorf. Trotz der am Ende deutlichen 23:32 (15:12)-Niederlage erhielt das Team um Trainer Krzysztof Szargiej viel Beifall von den gut 300 Zuschauern.
Diese staunten schon vor dem Spiel, weil sich Jan Wilhelm warm machte. „Jan ist seit Montag für uns spielberechtigt. Die genaue Begründung folgt noch“, sagte Hagens Manager Jörg Brodowski, der auch keine andere Entscheidung erwartet hatte.
Das Staunen der Zuschauer ging weiter. Wie gegen Volendam begann der VfL Eintracht mit einem unheimlichen Tempo und führte nach einem 3:4- Rückstand in der 20. Minute mit 10:5. Nicht zuletzt ein Verdienst von Eintracht-Keeper Björn Minzlaff. So langsam merkt der Erstliga-Absteiger, dass diese Hagener Mannschaft nicht einfach zu besiegen war und verkürzte bis zum Seitenwechsel auf drei Tore.
Nach der Pause glichen die Gäste erstmals zum 17:17 in der 40. Minute aus und ließen in den letzten 20 Minuten nichts mehr anbrennen. 25:19, 29:22 und 32:22 waren klare Führungen der Düsseldorfer gegen nun doch nachlassende Eintrachtler, die immer wieder an der Düsseldorfer Abwehr um den guten Torhüter Matthias Puhle scheiterten. Hagens Neuzugang Benjamin Göller ließ mehrmals sein Können aufblitzen. Der Ex-Ibbenbürener Axel Schulte hingegen benötigte zu viele Versuche für seine vier Treffer.
Krzysztof Szargiej vermied nach dem Spiel eine Einzelkritik. „Wir sind auf einem guten Weg. Wir wollten in der zweiten Halbzeit einiges ausprobieren und haben deshalb so hoch verloren. Außerdem haben wir in der Deckung nachgelassen“, lautete sein Fazit.
Bis zum Saisonauftakt am Freitag, 10. September in Wermelskirchen, wird jeden Tag trainiert. Vorrangig taktische Varianten. Zu den Aussichten seiner Mannschaft sagte Hagens Übungsleiter: „Wir wollen oben mitspielen. Ob wir Erster werden kann ich nicht sagen.“
VfL Eintracht: Minzlaff, Tesch; Kraus (3), Lütgenau (1), Cengic (5/2), Schulte-Berthold (1), Sideri, Göller (7), Oberste, Schulte (4), Richter (1), Pries (1), Wilhelm.
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Hollands Meister voll gefordert : VfL Eintracht anfangs mit Note „sehr gut“
Hagen, 29.08.2010, Peter Pickel
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VfL Eintracht Hagen - Kras Volendam. WP-Foto: Peter Pickel
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Hagen. Handball Drittligist VfL Eintracht Hagen hat den Härtetest gegen den holländischen Meister und Supercup-Gewinner Kras Volendam trotz einer 29:31 (19:13)-Niederlage bestanden.
Die spielerisch starken Gäste reisten aus Magdeburg an, wo sie sich am Freitag bei ihrer 33:38-Niederlage gegen Bundesligist SC Magdeburg achtbar aus der Affäre gezogen hatten. In der Halle Helfe musste Eintracht-Trainer Krzysztof Szargiej vor nicht viel mehr als 100 Zuschauern - ein aufziehendes Unwetter im Hagener Norden lud nicht zum Besuch ein - neben dem verletzten Michael Wulf auch auf Neuzugang David Kreckler verzichten. „Eine reine Vorsichtsmaßnahme. David hat sich am Donnerstag beim Training etwas am Rücken verletzt“, begründete Hagens Übungsleiter das Fehlen des Rückraumspielers.
Die ersten 300 Minuten gehörten den Hausherren, die mit viel Tempo die Holländer an die Wand spielen wollten. Und im Tor war Björn Minzlaff nur sehr schwer zu überwinden. „Wir haben in der ersten Halbzeit doch wohl gut gespielt“, stellte Manager Jörg Brodowski fest und Trainer Krzysztof Szargiej stimmte zu. Er gab der ersten Halbzeit sogar die Note sehr gut.
Nach der Pause konnten die Holländer Tor um Tor verkürzen. Zehn Minuten vor dem Abpfiff gelang ihnen beim 26:25 erstmals die Führung, die sie dann bis zum Schlusspfiff nicht mehr abgaben.
„In der zweiten Halbzeit haben wir viel ausprobiert“, fand Krzysztof Szargiej einen Grund für den Verlust des Vorsprungs gegen die aggressiver agierenden Gäste. „Handballspielen können die natürlich auch“, kommentierte er die Leistung der Gäste und sprach von fehlender Spannung in seinem Team nach dem Seitenwechsel.
Rückkehrer Jan Wilhelm, dessen Spielausweis inzwischen beim Rechtswart des Westdeutschen Handballverbandes, Wolfgang Faillard, vorliegt, fehlt auch am Samstag. Hier droht noch Ärger, weil Jan Wilhelm bei einem „gemeinsamen Training oder Trainingsspiel“ mit der HG Remscheid für den VfL Eintracht am Ball war, obwohl der Spielausweis damals noch in Schalksmühle war. Das bestätigt auch Jörg Brodowski.
Die SG Schalksmühle/Halver hat eine Sperre für Jan Wilhelm beantragt. „Alles sehr kurios“, meint Jörg Brodowski, der auf die Entscheidung des WHV-Rechtswartes gespannt ist.
Bereits morgen, Anwurf 19 Uhr erneut in der Halle Helfe, steht den Fans ein weiterer Leckerbissen ins Haus. Bundesligaabsteiger und Aufstiegsaspirant HSG Düsseldorf wird die Schützlinge von Trainer Krzysztof Szargiej im letzten Testspiel prüfen.
Zu den Spielern, die noch ins Team hineinwachsen müssen, gehört Axel Schulte, der aus Ibbenbüren kam. „Er muss Geduld haben“, meinte Hagens Übungsleiter über seinen längsten Akteur, der nach der Pause mehr Spielanteile bekam.
VfL Eintracht: Minzlaff (1.-30.), Tesch (31.-60.); Kraus (3), Lütgenau (10/1), Cengic (3/1), Schulte-Berthold, Sideri (1), Göller (2), Oberste (3), Schulte (3), Richter (3), Pries (1).
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