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Berichte 2011/2012

 

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News

 

 

 

 

Ben Schütte führt VfL Eintracht zur 32:30-Sensation

WP-Bericht Rainer Hofeditz
 
Manager Jörg Brodowski nannte es eine „Sensation“, Khalid Khan,
seit zwei Wochen Trainer des Handball-Drittligisten VfL Eintracht
Hagen, riet dazu, „sachlich zu bleiben.“ Natürlich freute sich der 45-jährige
Übungsleiter der Grüngelben nach dem zweifellos überraschenden 32:30
(13:16)-Erfolg am Samstag beim hoch favorisierten Wilhelmshavener HV
genauso wie alle anderen Eintrachtler. Nach dem knappen 28:27-Sieg
im Pokalspiel in Bergkamen verlief Khans Punktspieleinstand
als Hagener Coach optimal.
 

„Ich habe gesagt, dass wir dieses Spiel nicht gewinnen müssen, dass wir

aber unsere Chance nutzen werden, wenn wir sie bekommen“, daran

erinnerte der neue Eintracht-Trainer nach dem Happy End an der Nordsee.

Gesagt, getan - und der Sieg war verdient.

 

Schon in der ersten Halbzeit hatten sich die Grüngelben, die auf die verletzten

Maciej Dmytruszynski, Patrick Lütgenau und Nikita Maystrenko verzichten mussten,

während Arthur Giela in der Schlussphase überraschend sein Comeback feierte,

eine 13:10-Führung erspielen können. Sie ging in den letzten neun Minuten vor der

Pause jedoch nicht nur verloren, sondern ein 6:0-Lauf brachte die Hausherren bis

zur Halbzeit mit drei Treffern nach vorn. Drei Minuten nach Wiederanpfiff waren es

sogar vier (18:14). „Aber man bekommt immer eine zweite Chance“, weiß der

erfahrene Khalid Khan. Dies hat er offenbar schon so gut in die Köpfe der Spieler

bekommen, dass diese oben blieben.

 

Unkonventionelle Maßnahmen trugen mit zur Wende bei: Als sein Team in Hälfte

zwei in Unterzahl geriet, nahm der VfL-Coach bei Angriffssituationen Torwart

Sebastian Schmidt (Khan: „Er hat stark gehalten“) aus dem Kasten und wechselte mit

Michael Wulf einen sechsten Feldspieler ein. Was zeitnah zum Erfolg führte.

Beim 19:19 (40.) glichen die Gäste wieder aus, ab dem 22:23 führten sie immer.

Mann des Abends war Linksaußen Ben Schütte, der 13 Tore erzielte, dabei vier

Siebenmeter verwandelte. Rechtsaußen Marius Kraus traf zwar „nur“ viermal, aber

sein Treffer zum Endstand in der Schlussminute entschied die Partie. 30 mitgereiste

Hagener Anhänger waren begeistert.

     

Jugend-Bundesliga ist Ziel beim VfL Eintracht

Axel Gaiser / WP

Jugend-Bundesliga ist Ziel beim VfL Eintracht
Trainer Khalid Khan und Sportdirektor Jens Pfänder (Foto:WP)

Kurzfristig steht der Klassenerhalt in der 3. Liga West ganz im Fokus bei

den Handballern des VfL Eintracht Hagen. Doch mit der Verpflichtung

von Sportdirektor Jens Pfänder und danach Trainer Khalid Khan verfolgt 

man beim Traditions-Klub auch perspektivische Ziele mit Blick auf

den Nachwuchs. Das Konzept zielt darauf ab, mittelfristig eine

Vormachtstellung in der Region zu erarbeiten. „Unser Anspruch muss 

sein, ein Team in der A-Jugend-Bundesliga zu etablieren“,

sagt Pfänder.

 

Vor zwei Jahren spielte die A-Jugend noch in der Regionalliga, aktuell ist der VfL Eintracht gar

nicht in der ältesten Nachwuchsklasse vertreten. Sicher kein Ruhmesblatt, doch im Verein sieht

man das auch als Chance. Das Durchschnittsalter der Klub-Reserve liegt bei nur 21 Jahren, ohne

nachrückende Jugendliche könnten sich die Talente dort in Ruhe in der Oberliga entwickeln. Künftig

aber will man beim VfL natürlich auch wieder mit A-Jugend spielen - und das möglichst hochklassig.

„Beim Neuaufbau wollen wir die Oberliga erreichen“, nennt Pfänder das Nahziel. Die aktuelle

B-Jugend soll dies erreichen, von ihr hat der Sportdirektor eine hohe Meinung: „Da sind Talente

drin, die wir später in unseren Top-Teams gebrauchen können - wenn sie es wollen.“

Der Nachsatz ist wichtig, er betont die künftige Ausrichtung. „Wir setzen auf leistungswillige Spieler,

die bereit sind, mehr zu investieren“, sagt Pfänder, nur dann könnten diese später den Sprung in

3. Liga oder Oberliga schaffen. Nicht zuletzt aus seiner Zeit bei Nachbar TSG Herdecke weiß der

neue VfL-Sportdirektor: „Der VfL Eintracht hat 20 Jahre dafür gestanden, dass eigene Spieler das

Gesicht der ersten Mannschaft bilden.“

 

Neben Klassenerhalt von Drittliga-Team (Pfänder: „Dahinter müssen andere Dinge momentan ein

Stück zurückstehen“) und Oberliga-Reserve („Ein wichtiges Auffang-Becken für junge Spieler“) sieht

er die leistungsorientierte Nachwuchsarbeit als dritte Säule des Konzepts. Die breite Basis soll

schon bei Minis bis D-Jugend gelegt werden, ab der C-Jugend will man mit Partnervereinen

 kooperieren. „Die Internate der Bundesligisten buhlen um Spieler“, weiß Pfänder, „aber

zumindest regional versuchen wir, die Talente aufzufangen. Im Umkreis von 30 Kilometern

wollen wir uns eine Vormachtstellung erarbeiten.“

 

Die sich schließlich auch im Erreichen der A-Jugend-Bundesliga ausdrücken soll, vor allem

aber in der  individuellen Ausbildung hochklassiger Akteure. „Erfolg ist dann da, wenn

Spieler den Weg in die leistungsorientierten Mannschaften finden“, betont Pfänder, „daran wollen

 wir uns messen lassen.“

 

Gleichzeitig will man über alle Teams hinweg einen eigenen VfL-Stil entwickeln. „Wir wollen uns ein

unverwechselbares Gesicht geben, sehr offensiv, sehr individuell orientiert“, sagt Pfänder, zu dieser

Spielphilosophie passe Khalid Khan „nahezu perfekt“. Der zu Jahresbeginn verpflichtete Trainer

zeigte sich ungeachtet etlicher Baustellen „extrem positiv überrascht“ von seiner neuen

Mannschaft. Was er auch auf den Auftritt einiger Oberliga-Spieler beim Turnier in

Wermelskirchen bezog, Marvin Rosian undDorian Gollor will er künftig verstärkt

in der Ersten berücksichtigen: „Sie können eine Verstärkung für jedes Drittliga-Team sein.“

Marketingmanager Jörg Brodowski wiederum ist überzeugt, dass die Verpflichtung

von Pfänder und Khan den VfL Eintracht kurz- und mittelfristig voranbringt: „Wenn wir zwei so

hochkarätigeLeute holen, machen wir das ja nicht nur für ein halbes Jahr.“

 

Khalid Khan beerbt Szargiej beim VfL Eintracht

 

Axel Gaiser /WP

 

Zwischen den Jahren hat Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen seinen neuen Trainer gefunden,

gestern wurde die Zusammenarbeit besiegelt: Khalid Khan ist der Coach, der den kurz vor

Weihnachten nach nur drei Siegen in 16 Spielen abgelösten Krzysztof Szargiej beerbt. Bei der

Wiederaufnahme des Trainings in der Sporthalle Mittelstadt am Montag sollte der 45-Jährige

der Mannschaft vorgestellt werden und die erste Trainingseinheit leiten.

 

„Drei Trainer waren ernsthaft im Gespräch, für ihn haben wir uns entschieden“, sagte VfL-Manager

Jörg Brodowski, der allerdings die Auswahl dem neuen Sportdirektor Jens Pfänder überließ und

sich erst bei Finanzierung und den konkreten Vertragsverhandlungen einschaltete. Angesichts der

unbefriedigen Situation der Drittliga-Mannschaft, die nach der 28:39-Pleite bei der Reserve des

VfL Gummersbach als Tabellen-Vorletzter ins neue Jahr geht, hatte man beim VfL Eintracht die

eigentlich für einen späteren Zeitpunkt vorgesehene Installierung Pfänders vorgezogen und ihn

gleich mit der Suche eines Szargiej-Nachfolgers beauftragt.

 

Mit Khalid Khan gelang die Verpflichtung eines renommierten Mannes, vor allem bei seiner letzten

Station TV Korschenbroich überzeugte der 45-jährige Münsteraner. Fast vier Jahre war

A-Lizenz-Trainer Khan am Niederrhein tätig, führte den TVK in der Saison 2008/09 mit makelloser

Bilanz von 60:0 Punkten zurück in die 2. Bundesliga Süd und schaffte in der letzten Spielzeit mit

den Korschenbroichern auch die Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga. Dabei setzte er

bevorzugt auf junge Spieler aus der Region.

 

Auch in seiner Zeit bei DJK BTB Aachen (2005-2007) traf der Sportlehrer und

Physiotherapeut in der Regionalliga mehrmals auf den VfL Eintracht. In der laufenden

Saison war der auch in der Traineraus- und Fortbildung tätige Khan noch ohne Vereins-

Engagement, nach Weihnachten war er vom OSC Rheinhausen für das Jugend-

Fördertraining verpflichtet worden.

 

Im Pokal in Bergkamen

 

In Hagen wird er gleich mit der Realität des Drittliga-Abstiegskampfes konfrontiert.

Wenigstens sind die personellen Sorgen kleiner geworden, auch der lange verletzte

Arthur Giela kann wieder ins Training  einsteigen. Mit Ben Schütte wird heute der letzte Akteur

aus dem Urlaub zurückerwartet. Der Drittliga-Ernst beginnt erst am 14. Januar mit der

Partie beim Tabellenvierten Wilhelmshavener HV. Doch schon am

Wochenende gibt Khan seinen Einstand an der Seitenlinie. Freitag tritt der VfL

Eintracht in der zweiten Pokalrunde auf westfälischer Ebene beim Oberligisten

TuRa Bergkamen an (20 Uhr).

 

Am Samstag und Sonntag nehmen die Hagener dann am gut besetzten „Hummel-Cup“

des Liga-Rivalen TuS Wermelskirchen teil und trifft dort in der Vorrunde auf die Gastgeber

sowie HSG Tarp/Wanderup und HSG Gensungen/Felsberg aus anderen Drittliga-Staffeln.

In der Parallelgruppe treten EHV Aue, Swift Arnheim, HSG Lemgo und VfL Edewecht

an, das Finale ist am Sonntag für 17 Uhr vorgesehen.

 

 

 

Saison 2011/2012

 

0:7-Serie bricht Eintracht vor der Pause das Genick

Eintracht unterliegt in Gummersbach 28 : 39

Rainer Hofeditz/WP

 

Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen hat die Hinserie 2011/12 beendet

wie man sie im September begonnen hatte - mit einer deutlichen Niederlage.

Bei der Reserve des VfL Gummersbach kam das Team von Trainer Krzysztof

Szargiej gestern mit 28:39 (13:21) unter die Räder und bleibt damit Tabellenvorletzter.

 

Wie befürchtet, mussten die Grüngelben „ohne Vier“ antreten. Neben Rekonvaleszent Arthur

Giela fielen auch Torwart Sydney Quick (krank), Allrounder Jan Wilhelm (Achillessehnenbeschwerden)

und Kreisläufer Fabian Schulte-Berthold (Halswirbelprobleme) aus. Dennoch hielt der Hagener VfL

bis zum 10:9 (19. Minute) dagegen. Dann gab es den spielentscheidenden Einbruch.

 

Mit einer 7:0-Serie zum 17:9 zog der Aufsteiger den Szargiej-Schützlingen den Zahn. Ausgerechnet

Torwart-Routinier Björn Minzlaff, der nach 19 Minuten Sebastian Schmidt abgelöst hatte, bekam in

dieser Phase keine Hand an den Ball. Bei 21 Gegentoren zur Pause war die Partie praktisch schon

verloren.

 

Natürlich forderte Coach Szargiej seine Spieler in der Kabine auf, noch einmal alles zu versuchen,

aber die erhoffte Aufholjagd blieb aus. Über Spielstände von 24:14, 29:20 und sogar 38:25

schaukelten Adrian other (10 Tore) und Co. die Partie nach Hause.

 

„Gut, dass die Konkurrenten auch verloren haben, somit hat sich der Abstand zu den Nicht-

Abstiegsplätzen nicht vergrößert“, meinte Szargiej, der nur Ben Schütte, Maciej Dmytruszynski

und dem jungen Kreisläufer Nikita Maystrenko eine ordentliche Leistung attestierte.

 

Hagen: Schmidt, Minzlaff (19.-37.); Gurol, Lütgenau (2), Oberste, Maystrenko (6),

Dmytruszynski (7),Wulf (1), Schütte (10/2), Thoke (1, 34. Minute Rote Karte),

Kraus (1), Zarnekow.

      

Am Ende ein paar Fehler zuviel

 

Rainer Hofeditz/WP

 

Es gab keine Pfiffe von den Rängen, eher aufmunternde Worte.

Denn gewehrt hatten sich die Drittliga-Handballer des VfL Eintracht

Hagen bei ihrer 30:34-Niederlage gegen HSG Lemgo II nach Kräften.

Zur Pause lagen die Schützlinge von Trainer Krzysztof Szargiej gegen

den Tabellenführer sogar mit 16:14 vorn.

 

„Die Mannschaft spielt gut, aber wahrscheinlich verlierst du dieses Spiel am Ende

wieder mit zwei, drei Toren“, sagte Eintracht-Manager Jörg Brodowski in der Halbzeitpause

 fast prophetisch den weiteren Spielverlauf voraus. Dabei waren die ersten 30 Minuten

keinesfalls vorhersehbar verlaufen.

 

Die Gastgeber, die neben Rekonvaleszent Arthur Giela auch Linksaußen Ben Schütte

(grippaler Infekt) ersetzen mussten, starteten so schlecht , dass den knapp 250 VfL-Fans

Böses schwante (1:5, 2:6). Doch als Sidney Quick, der überraschender Weise im Tor

begonnen hatte, die ersten starken Paraden zeigte, leitete er damit einen Lauf der Gastgeber

ein, die mit 7:6 und 8:7 in Führung gingen.

 

Auch in der Folgezeit blieb das Geschehen wechselhaft. Der Spitzenreiter setzte sich wieder

ab (8:12), Eintracht verkürzte nicht nur (11:12, 13:14), sondern lag nach einer umjubelten 4:0-Serie

vor der Pause bei Halbzeit sogar mit zwei Toren vorn. Woran Maciej Dmytruszyski, der sechs

seiner neun Treffer im ersten Abschnitt erzielte, und Marius Kraus, bis dahin fünfmal erfolgreich,

maßgeblich beteiligt waren. Selbst der wie erwartet starke Lemgoer Schlussmann Dominik

Formella hatte das überraschende Halbzeitergebnis nicht verhindern können.

Nach der Pause brachten Patrick Lütgenau (17:14) und Marc Oberste (18:15) die Grüngelben

sogar zweimal mit drei Toren nach vorn, bevor Lemgo zurückschlug und einen 20:22-Rückstand

in eine 24:22-Führung umwandelte.

 

Aber wie schon im ersten Durchgang bewies der VfL Kämpfer-Qualitäten. Einen 24:27-Rückstand

glichen Kraus per Siebenmeter und Fabian Zarnekow mit zwei Gewaltwürfen wieder aus

(27:27, 54. Minute). Und als Lemgo wieder zwei Treffer vorlegte, war es erneut Zarnekow, der mit

dem 30:31 (59.) noch einmal Hoffnung aufkommen ließ.

 

Doch ausgerechnet dem Ex-Uerdinger unterliefen auf der anderen Seite auch folgenschwere

Ballverluste. „Im entscheidenden Moment hat Hagen mehr Fehler gemacht“, resümierte HSG-

Coach Nils Pfannenschidt, was keineswegs nur an Zarnekows Adresse ging. „Es ist eine Frage

der Qualität“, meinte einmal mehr Krzysztof Szargiej, „45 bis 50 Minuten dagegenzuhalten, das reicht nicht.“

 

VfL Eintracht: Quick, 51. Minzlaff; Wilhelm (3), Gurol, Lütgenau (1), Oberste (3), Maystrenko,

Dmytruszyski (9), Wulf (1), Thoke, Schulte-Berthold, Kraus (9/5), Zarnekow (4). 

 

 

Auch dezimierte Friesen nehmen die Punkte mit

 

Axel Gaiser/WP

 

Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen kommt einfach nicht vom Tabellenende weg.

Auch die Heimspiel-Chance gegen eine stark dezimierte HSG Varel Friesland ließ

das Team von Trainer Krzysztof Szargiej verstreichen. Die routinierten Gäste entführten

bei ihrem 26:25 (12:13)-Sieg beide Punkte, während die Hagener am starken HSG-

Torhüter André Seefeldt verzweifelten. „Das Spiel durften wir nicht verlieren“, ärgerte

sich VfL-Manager Jörg Brodowski, „Varel war doch am Ende platt.“

Nur mit sieben Feldspielern trat der Zweitliga-Absteiger in der Enervie-Arena an -

und mit einem ganz starken Torhüter: An André Seefeldt war für die Hagener

Rückraumschützen schon in der Anfangsphase kaum ein Vorbeikommen, allerdings

mangelte es ihren Würfen auch häufig an Präzision. So konnten sich die Gäste beim 9:11

(25. Minute) erstmals auf zwei Tore absetzen, ehe nach Szargiejs Auszeit der VfL die

Intensität in der Defensive erhöhte und mit daraus resultierenden Ballgewinnen sich

eine Pausenführung erarbeitete.

 

Die hielt nicht lange, weil es den Gastgebern weiter an Durchschlagskraft mangelte.

Ein mageres Tor durch Marc Oberste brachten sie in den ersten zehn Minuten nach

dem Wechsel zustande. Varel um Kreisläufer Helge Janßen (7 Tore) 2,02-m-Riese Martins

Libergs (6/2) nutzte es zum 14:16 (39.), lag auch beim 17:19 (45.) noch vorn. Ein

Zwischenspurt brachte dem VfL noch einmal die Führung durch Fabian Schulte-Berthold

zurück (20:19, 47.). Doch danach scheiterten die Hagener weiter auch bei besten Chancen

an Seefeldt, der gegen Marius Kraus’ Siebenmeter und zweimal gegen den völlig frei zum

Wurf kommenden Schulte-Berthold parierte.

 

Szargiej wechselte viel, probierte alle denkbaren Rückraum-Besetzungen und ließ

zwischenzeitlich auch mit zwei Kreisläufern agieren. Das änderte an der Torflaute wenig,

Varel zog wieder auf 21:25 (57.) weg. Erst mit dem Mute der Verzweiflung führte Maciej

Dmytruszynski nun den VfL noch einmal heran, Youngster Nikita Maystrenko gelang

sogar 65 Sekunden vor dem der 25:26-Anschluss. Doch zwar sichtbar entkräftet, doch

ganz abgezockt und mit etwas Schauspielkunst brachten die Gäste den Sieg über die

Zeit. Und Eintracht-Coach Szargiej ärgerte sich: „Wenn man klarste Chancen gegen

solch eine routinierte Mannschaft nicht nutzt, wird man bestraft.“

 

Eintracht: Schmidt, Quick; Gurol, Lütgenau (3), Oberste (2), Maystrenko (1),

Dmytruszynski (6), Wulf, Schütte (3/1), Thoke (3), Schulte-Berthold (3), Kraus (2),

Zarnekow (2).

    

 

 

Überraschung perfekt:

 

VfL siegt bei GWD Minden mit 29 : 28 (16:13)

 

Rainer Hofeditz/WP

 

Enges Spiel, gutes Ende! Im Gegensatz zu den vorausgegangenen Auswärtsspielen

in Ahlen und Altenhagen-Heepen, die mit 24:25 bzw. 28:30 verloren wurden, durften

die Drittliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen gestern Abend nach einem Krimi jubeln.

Beim Tabellenneunten GWD Minden II, der seine letzten drei Heimspiele souverän

gewonnen hatte, siegte das Team von Trainer Krzysztof Szargiej mit 29:28 (16:13).

 

Dabei begann die Partie alles andere als gut für die Grüngelben. Minden führte mit 4:1

und 5:2, doch dann kam schon der VfL Eintracht. Fünf Treffer in Serie brachten die Gäste

mit 7:5 nach vorn, wenig später hieß es 10:6 für Hagen.

 

Auch nach der Pause ging es gut weiter. Nach 38 Minuten hatten sich die

Szargiej-Schützlinge einen 21:15-Vorsprung herausgespielt. Doch wie zuletzt in

Altenhagen wurde es wieder eng: 18:21, 20:22 und 23:24 (51.) lauteten die Spielstände.

Und auch nachdem sich die Eintrachtler wieder auf 27:24 abgesetzt hatten, war der Sieg

noch nicht im Sack. Nach einer Auszeit stellten die Mindener, die in Florian Freitag (7) und

Gerrit Bartsch (7/6) ihre besten Schützen hatten, auf offene Manndeckung um und fanden

Anschluss (26:27, 27:28). Tim Gurols Tor zum 27:29 bedeutete auch noch nicht die

Entscheidung, weil der VfL noch einmal in doppelte Unterzahl geriet. Mit zwei Paraden

hatte der vier Minuten vor Schluss eingewechselte Torwart Sidney Quick großen Anteil

daran, dass es diesmal ein Happy End gab. „Das war eine kämpferische Top-Leistung“,

freute sich Manager Jörg Brodowski.

 

VfL: Schmidt, Quick; Wilhelm, Gurol (1), Lütgenau (2), Oberste (3), Dmytruszynski (5),

Schütte (7/3), Thoke (1), Schulte-Berthold (5), Kraus (5), Zarnekow.

      

Nur in Unterzahl kann Eintracht mithalten

VfL unterliegt mit 27:35

 

Axel Gaiser / WP

 

Einmal führte Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen im Heimspiel

gegen den Leichlinger TV, ganz früh beim 2:1. Ansonsten waren die

Gastgeber von einem Sieg weit entfernt, unterlagen klar mit 27:35

(13:17). Auch weil sie über weite Strecken in Unterzahl agieren mussten -

wobei sie da noch am ehesten auf Augenhöhe waren. 

 

 Sonntag in Lemgo, Mittwoch in Gummersbach, Freitag in Hagen: Den Fleiß der Schiedsrichter

Christian Huckenbeck und Tim König hob VfL-Hallensprecher Thorsten Barteldrees bei der

Teamvorstellung hervor - und hoffte, dass das Duo aus Radevormwald auch beim dritten Spiel

innerhalb einer Woche einen Heimsieg sehen würde. Es war das letzte Hagener Lob für beide,

zur Pause und nach der Schlusssirene schimpften die VfL-Verantwortlichen kräftig über die

Unparteiischen. „Es ist keine Überraschung, dass wir verloren haben, aber das Wie

ärgert mich“, fasste Manager Jörg Brodowski zusammen.

 

In der Tat machten die Referees in etlichen Szenen eine wenig glückliche Figur. In einer hart

geführten Partie, in der auch die Gäste in der Abwehr bisweilen rustikal zu Werke gingen, war

eine Zeitstrafenverteilung von 22:8 Minuten zu Ungunsten der Hagener keinesfalls angemessen.

„Mit 22 Minuten in Unterzahl gewinnt man kein Spiel“, befand VfL-Coach Krzysztof Szargiej.

Dabei hatten seine Schützlinge gerade dann ihre besten Szenen. Nach dem 8:12 (20.) durch den

starken Matthias Aschenbroich (7/3 Tore) kamen sie so bei der ersten Zeitstrafen-Welle

 zwischenzeitlich auf 12:13 (27.) heran. Und als Maciej Dmytruszynski, bis dahin erfolgreichster

VfL-Schütze, beim 17:25 (39.) mit Zeitstrafe drei vom Feld musste, schien die Entscheidung früh

gefallen. Doch nun - jeweils mit einem oder sogar zwei Akteuren weniger auf dem Feld - kämpften

sich die Gastgeber bis auf 20:25 (45.) heran.

 

Zu mehr reichte es nicht, denn in Gleichzahl wirkte der neu formierte VfL-Rückraum über weite

Strecken hilflos, nur Ruwen Thoke bewies ab und an Durchschlagskraft. Leichlingen war weit

ausgeglichener besetzt, Tim Menzlaff (6), Achim Jansen (6) und Bastian Munkel (8) ließen die

Gäste schnell wieder enteilen - in der Tabelle auf Platz drei. Den VfL dagegen trennt nun nur noch

das Torverhältnis von einem Abstiegsrang, wobei Szargiej am Kampfgeist seines Teams nichts

auszusetzen hatte: „Wenn wir diese Einstellung 60 Minuten in Altenhagen gezeigt hätten,

hätten wir dort gewonnen.“

 

Eintracht Hagen: Schmidt, Quick; Wilhelm (3), Gurol, Oberste (1), Maystrenko, Dmytruszynski (5),

Schütte (7/2), Thoke (7), Schulte-Berthold (3), Kraus, Zarnekow (1).

 

  

Ohne Giela, Zarnekow und Lüttgeanu in Altenhagen-Heepen  

VfL verliert 30:28 nach klarer Halbzeitführung (11:16)

eigener Bericht

 

Alles, was sich der Trainer taktisch überlegt hatte, war schon vor dem

Anpfiff Makulatur. Patrick Lütgenau verletzte sich beim Warmlaufen

(Verdacht auf Muskelfaserriss) und konnte das Spiel nur von der

Bank aus beobachten. Mit Arthur Giela und Fabian Zarnekow fehlten

zwei weitere Stammspieler. Dennoch, die erste Halbzeit war so, wie

es sich der Trainer erhofft hatte. Die Deckung stand gut (wieder

mit Maciej Dmytruszynski im Innenblock) und vorne wurden nur

wenige Chancen vergeben. Sebastian Schmidt hielt, was zu halten

war und mit einer verdienten 16 : 11 Führung ging man in die Pause.

Die Kabinenansprache war eindeutig: "Weiter kämpfen wie bisher,

es steht noch 0:0 - wir haben noch nichts erreicht", so der Trainer

in der Pause. Offensichtlich hatten einige seiner Akteure nicht

richtig zugehört. Ab dem 18 : 12 glaubte man offensichtlich, den

Gegner im Griff zu haben. In der Abwehr wurde nicht mehr

konsequent zugepackt und auch vorne wurden wieder die

besten Chance vergeben. Binnen acht Minuten verkürzte die

TSG auf 19 : 20 und als der VfL kurz hintereinander zwei

Zeitstrafen verkraften musste, gingen die Gastgeber mit 26:25

in Führung. Der VfL war geschlagen - am Ende stand es

30:28 - eine unnötige Niederlage war perfekt. 

 

Brodowski: "Ich weiß nicht, wie man ein solches Spiel noch

verlieren kann. Wir haben in den ersten 30 Minuten den

Gegner klar beherrscht - aber über 60 Minuten können wir

offensichtlich die Ausfälle von drei Stammspielern nicht

verkraften. Ich hoffe immer noch auf den Tag, an dem wir

mal mit dem kompletten Kader antreten können. In diesem

Jahr wird das wohl nichts mehr werden. Bei Patrick Lütgenau

rechne ich mit einem Ausfall von 4 Wochen, Arthur Giela

wird wohl erst zum Beginn der Rückrunde wieder fit sein.

Wir müssen personell noch einmal nachlegen und zwar

hochkarätig - sonst wird es mit dem Klassenerhalt schwierig.

Eine neue Trainerdiskussion brauchen wir gar nicht

erst anfangen. Probleme haben wir auf anderen Positionen."

 

Krzysztof Szargiej: „Wenn die Spieler glauben, dass eine Partie

bei einer klaren Führung zum Selbstläufer wird, kann so etwas

passieren. Besonders von den erfahrenen Akteuren bin ich enttäuscht.“

 

 

 

 

Eintracht Hagen - TuS Ferndorf 34 : 34 (19:19)

Mit der Sirene wird VfL der Sieg noch entrissen

Axel Gaiser /WP

 

Wenige Sekunden vor dem Abpfiff war der Sieg im Südwestfalenderby

plötzlich zum Greifen nahe für Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen.

Doch mit der Schlusssirene traf Mirza Sijaric noch zum 34:34 (19:19)

Ausgleich für den TuS Ferndorf  und beide Teams konnten am Ende

mit diesem Ergebnis leben.   

 

Die Gästespieler eilten zu ihrem großen Fanblock, der lautstark den

späten Ausgleich feierte, doch auch auf der anderen Seite waren die

Autogramme begehrt. Marius Kraus und Patrick Lütgenau unterschrieben

auf grüngelben Fahnen und Trikots, die jungen Teilnehmer eines

VfL-Handballcamps wollten bleibende Erinnerungen an ihren ersten Besuch

in der Enervie-Arena. Und fast hätten sie auch einen Überraschungs-Coup

der Gastgeber gesehen, den Kraus mit seinem Tor zum 34:33 - 21 Sekunden

vor dem Abpfiff perfekt gemacht zu haben schien. Doch nachdem Ferndorfs

Mario Allendörfer im Gegenzug am VfL-Abwehrblock gescheitert war, verwandelte

Sijaric im Nachwurf. „Zwischendurch hätte ich das Unentschieden ja genommen“,

bedauerte Kraus, „aber wenn man so nah dran ist . . .“

 

Auch so konnten die Hagener stolz darauf sein, aufopfernd gekämpft und mit

dem Favoriten auf Augenhöhe mitgespielt zu haben. Vor der Pause lagen sie

vor gut 800 Zuschauern sogar meist vorn, gerade Kraus und Fabian Schulte-

Berthold waren maßgeblich an der 16:13-Führung (23. Minute) beteiligt. Dann

aber machte sich die tiefere Bank der Ferndorfer bemerkbar. Während VfL-Coach

Krzysztof Szargiej in Halbzeit eins im Feld mit sechs Akteuren durchspielte und

danach nur kurz für Entlastung der von Krämpfen geplagten Marc Oberste und

Patrick Lütgenau sorgte, wechselten die Gäste mit zehn Feldspielern durch.

Angeführt von Jonas Faulenbach (11 Tore) schienen die Ferndorfer, gegen

deren offensive Deckungsvarianten sich die Gastgeber nur noch selten durchsetzen

konnten, den längeren Atem zu haben. Doch der VfL gab nicht auf. Nach dem

29:32 (54.) glichen Jan Wilhelm und zweimal Oberste in nur zwei Minuten aus,

ehe die Besucher die dramatische Schlussminute im Stehen verfolgten. Und danach

beiden Teams den verdienten Applaus gönnten. „Das Spiel hatte keinen Verlierer

verdient“, befand VfL-Manager Jörg Brodowski, auch Coach Szargiej war mit dem

Punkt zufrieden: „Es zeigt sich, dass wir auf einem guten Weg sind. Ich hoffe,

das gibt uns einen Schub.“

 

 Ahlener SG - VfL Eintracht Hagen 25:24 (13:10)

 

 

Der VfL Eintracht Hagen hat es nicht geschafft,
sich im Abstiegskampf etwas Luft zu verschaffen.
In einem bis zur letzten Minute spannenden Spiel
unterlagen die Grüngelben bei der bisher sieglosen
Ahlener SG mit 24 : 25. Die Ausfälle von Arthur Giela,
der am Freitag am Knie operiert wurde und voraus-
sichtlich mehrere Monate ausfällt - und Patrick Lütgenau -
dessen Verletzung aus dem Spiel gegen LIT noch nicht
endgültig ausgeheilt war - konnten die Eintrachtler
nicht kompensieren. Erfreulich, dass Maciej Dmytruszynski
wieder zur Verfügung stand. Nach sechswöchiger
Pause machte er  ein gutes Spiel, sowohl in der Abwehr
als auch im Angriff. "Spiele werden in der Abwehr
gewonnen" - eine Aussage, die sicher richtig ist; aber
auch nur dann, wenn man vorne immer ein Tor mehr wirft.
Durchschnittlich rd. 27 Gegentore pro Spiel - damit kann
man leben. Nicht aber mit rd. 24 eigenen Treffern. Das ist
einfach zu wenig. Auch am Freitag wurden wieder reihen-
weise - in 1:1 Situationen - die klarsten Torchancen vergeben.
Wenn nicht der starke Ahlener Schlussmann Hendrik Peters
die Finger noch am Ball hatte, retteten Pfosten oder Latte.
Trotzdem hatten die Grüngelben die Möglichkeit, dass
Spiel siegreich zu beenden, zumal sie kurz vor dem Ende
erstmals in Führung gingen (24:23). Doch Timo Kirsch und 
Mattes Rogowski sorgten mit ihren Treffern vier und sechs für
die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber. Die Eintrachtler
konnten keinen Druck mehr aufbauen, zumal sie durch eine
Zeitstrafe nach 57:43 Minuten auch personell weiter geschwächt 
wurden. Am kommenden Freitag kommt es jetzt zum Südwestfalen-
Derby gegen den TuS Ferndorf.

 

Minzlaff überragend/Negativserie beendet

 

Eintracht Hagen - LIT Nordhemmern 27 : 22 (15  : 9)

 

 

 Der  VfL Eintracht Hagen hat seine Negativserie beendet. Vor rund

600 Zuschauern siegten die Grüngelben in einem kampfbetonten

Spiel verdient mit 27 : 22 gegen LIT Nordhemmern. Björn Minzlaff, der

für den grippegeschwächten Sebastian Schmidt zwischen den

Pfosten stand, bot erneut eine überragende Leistung. Die Eintracht

begann nervös. Man merkte, dass das Team unter Druck stand.

Gästettrainer Bernd Fuchs hatte im Vorfeld der Partie schon von

einem "Abstiegsendspiel" gesprochen und bis zum 7 : 7 - nach rd.

15 Minuten - war es eine offene Begegnung mit "Licht und Schatten"

auf beiden Seiten. Obwohl Fabian Schulte-Berthold (20.Minute -

 rote Karte) und Marius Kraus (Verletzung 26. Minute) noch vor der

Pause ausfielen, setzte sich die Eintracht Tor umTor ab. Nikita

Maystrenko und Tim Grol bekamen jetzt ihre Einsatzzeiten und fügten

sich gut ein. In Überzahl (6:4) gelang es dem VfL direkt nach

Wiederanpfiff, sich einen 10-Tore Vorsprung zu erspielen (19 :9).

Leider verletzte sich in dieser Phase auch Patrick Lütgenau, der

in den ersten 30 Minuten wohl seine beste Saisonleistung abrufen

konnte. Es kam jetzt ein Bruch ins Spiel; die Gäste nutzten die

Schwächephase des VfL und kamen noch einmal bedrohlich heran (23.20).

Da auch Arthur Giela nach seiner dritten Zeitstrafe inwischen rot

gesehen hatte, wurde es noch einmal spannend. Doch der

starke Jan Wilhelm und Ruwen Thoke mit seinem zweiten Treffer

sorgten wieder für einen beruhigenden Abstand und am Ende für

einen verdienten Erfolg. Jetzt heißt es, am kommenden

Wochenende (Freitag, 20.00 Uhr) bei der HSG Ahlen nach-

zulegen. Sollte das gelingen - und nach der gestrigen

Leistung - zumindest über 50 Minuten -  sollte das machbar

sein, dann ist der VfL wieder in der Spur. Ob Marius Kraus

und Patrick Lütgenau in der kommenden Woche wieder dabei

sein können, ist momentan noch fraglich. Maciej Dmytruszysnki

wird auf jeden Fall noch fehlen. Auf seinen Einsatz hoffen die

Eintrachtler dann beim nächsten Heimspiel gegen den TuS Ferndorf.

 

 

 

Liebe Sportfreunde,
liebe Freunde des VfL Eintracht Hagen,

in mir zugesandten Mails, in diversen Foren, in der Presse,
überall wird die Entlassung unseres Trainers gefordert oder
prognostiziert. Ich bin nicht gewillt, dies weiterhin unkommentiert
hinzunehmen.

Richtig ist - soviel zu den "sachlichen Kommentaren" - die Mannschaft
wirkt verunsichert, es fehlt offensichtlich das Spielverständnis,
Fehlpässe und Fehlwürfe häufen sich, das Rückzugsverhalten
ist verbesserungswürdig, alles Gründe, die zwangsläufig zu
Niederlagen führen müssen. Das haben wir auch erkannt.

Richtig ist aber auch: Die Saison hatte noch nicht begonnen,
da fiel mit Arthur Giela ein ganz entscheidender Spieler
verletzungsbedingt aus. Und dieses Verletzungspech zieht
sich wie ein roter Faden durch die ersten Spiele: Maciej
Dmytruszynski bricht sich die Hand, Marc Oberste laboriert
wie Fabian Zarnekow an "Schulterproblemen" und zu allem
Überfluss fängt sich Ben Schütte noch eine Virusinfektion ein.
Es stand noch in keinem Spiel der komplette Kader zur Verfügung,
es musste zwangsläufig immer wieder improvisiert werden.
Beispiel: Einen Fabian Zarnekow haben wir geholt, um die Abwehr
zu verstärken. Auf Grund der Verletzungsprobleme muss er
vorne im Rückraum links spielen (statt Giela oder Oberste). Das
ist nicht die ihm angedachte Position. Man könnte die Analyse
Punkt für Punkt fortsetzen, führt aber hier zu weit.

Richtig ist auch: Wir spielen zu Saisonbeginn gegen vier Absteiger
aus der 2. Liga, müssen nach Wermelskirchen, nach Aurich und
haben ein Heimspiel gegen Uerdingen. Bitte: ganz realistisch -
wie viel Punkte haben Sie aus diesen Begegnungen erwartet?
Wir treffen in dieser Klasse auf Mannschaften, die bis zu acht
Trainingseinheiten in der Woche machen, auf Halb-Profis oder
Profis. Beim VfL nicht machbar!

Was ich sagen will - und was sich auch in der letzten Woche aus
dem Gespräch mit der Mannschaft und dem Trainer ergeben hat, ist
folgendes: Bis zum Spiel gegen LIT Nordhemmern werden wir
beobachten, ob sich die Leistung verbessert und die Fehler nach
Komplettierung des Kaders abgestellt werden können. Wenn bis
dahin keine klare Tendenz zu erkennen ist, wird es zu den angekündigten
Konsequenzen kommen, die aber nicht nur den Trainer, sondern
auch einzelne Spieler oder das Management betreffen können.

Wir hatten zum Ende der letzten Saison eine ähnliche Situation.
Damals haben wir es geschafft, uns gemeinsam "aus dem Sumpf
zu ziehen". Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir
das auch jetzt noch einmal schaffen. Alles andere hätte nicht nur
sportlich, sondern auch finanziell nicht überschaubare Auswirkungen.

Bitte geben Sie uns die entsprechende Zeit. Lassen Sie uns
in Ruhe arbeiten. Für die Zusammensetzung des Kaders einschl.
des Trainers bin ich verantwortlich. Wenn sich der Erfolg nicht einstellt,
können wir gerne über alle Konsequenzen diskutieren.

Jörg Brodowski

 

 

 

 Bei Vertrauensfrage Entscheidung pro Szargiej

 

Axel Gaiser / WP 

 

Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen wird weiter von Krzysztof Szargiej trainiert.

Der Trainer des Drittletzten stellte nach der 26:38-Heimniederlage gegen den OSC

Rheinhausen nun die Vertrauensfrage, das VfL-Team sprach sich daraufhin einstimmig

für eine weitere Zusammenarbeit aus. Manager Jörg Brodowski kündigte allerdings

Konsequenzen an, wenn in den nächsten drei Wochen kein Fortschritt zu sehen ist.

 

Nach der bitteren 26:38-Heimniederlage gegen den OSC Rheinhausen belegt der

VfL Eintracht mit 2:8 Punkten einen Abstiegsplatz, es gab also - bereits zum zweiten

Mal in dieser Saison - Gesprächsbedarf. Manager mit Trainer, Manager mit Trainer

und Mannschaft, dann das Team allein unter sich. „Die Fehler sind mir unerklärlich,

ich habe keine Fortschritte gesehen. Deshalb habe ich die Frage gestellt, ob es weiter

gemeinsam Sinn macht“, stellte Coach Krzysztof Szargiej dabei die Vertrauensfrage.

Ergebnis war ein einstimmiges Votum der Mannschaft nach interner Diskussion,

die Arbeit mit dem Trainer fortzusetzen.

 

VfL-Manager Jörg Brodowski, auf den das Team gegen Rheinhausen verunsichert

und wenig hungrig gewirkt hatte („Das, was wir am Sonntag gespielt haben, reicht

maximal für einen Mittelplatz in der Oberliga“), verließ die Halle danach mit einem

„guten Gefühl“. „Von beiden Seiten wurden endlich Dinge offen angesprochen, die

es ab sofort umzusetzen gilt“, befand er, setzte aber auch eine eindeutige Frist, falls

dies nicht geschehe: „Wenn ich in den nächsten drei Wochen den Eindruck habe,

dass wir uns weiter auf der Stelle bewegen, wird die Reißleine gezogen.“ Die dann

direkt folgenden Konsequenzen seien dem Kader bekannt.

 

Dabei betonte Brodowski, dass es in Wermelskirchen (Freitag) und Edewecht (15. Oktober)

sowie daheim gegen Nordhemmern-Mindenerwald (21. Oktober) nicht um das nackte Ergebnis,

sondern um das Auftreten der Mannschaft gehe: „Die Zeit, in der immer wieder nur geredet wird,

ist endgültig abgelaufen.“ Auch Szargiej erwartet, dass die Spieler den Worten Taten folgen lassen.

„Ich verlange viel von mir und werde weiter auch viel von der Mannschaft verlangen“, kündigte er

eine unveränderte Arbeitsweise an; „Wer mit diesem Druck nicht umgehen kann, hat im Leistungssport

nichts zu suchen.“

 

Der angeblich verloren gegangene „Spaß am Handball“ komme automatisch, wenn man gut

spiele und gewinne. Dabei betonte Szargiej erneut, dass die fehlenden (Giela, Dmytruszynski)

oder angeschlagen spielenden Stammkräfte (Schütte, Oberste, Zarnekow) keine Ausrede sein

dürften: „Wenn man wie wir momentan nicht die Qualität im Rückraum hat, muss man das mit

 Einstellung etwa in der Defensive kompensieren.“

 

 

 

VfL Edewecht - VfL Eintracht 31:27 (18:6)

 

Jörg Brodowski nach 27:31 ratlos

 

WP Bericht Rainer Hofeditz

 

Erst „unterirdisch“, wie es Manager Jörg Brodowski nannte, dann kämpferisch und fast

sogar noch erfolgreich - die Bandbreite, die Handball-Drittligist des VfL Eintracht Hagen

am Samstag anbot, war groß. Unter dem Strich stand eine 27:31 (6:18)-Niederlage beim

Zweitliga-Absteiger VfL Edewecht. „Nach diesem Spiel sind wir nicht schlauer“, bekannte

Brodowski.

Wenn die Grüngelben auch in der zweiten Halbzeit so gespielt hätten wie in der ersten,

wären kurzfristige personelle Konsequenzen unausweichlich gewesen. „Da hat die Mannschaft

die schlechteste Saisonleistung gezeigt - was man ja kaum noch für möglich hielt“, so Jörg

Brodowski. Maßgeblich verantwortlich für den „tiefsten Tiefpunkt“ des VfL Eintracht war

Krzystof Gasirowski. Der 2,08 m große Torwart der Hausherren parierte einen Ball nach dem

anderen. „Ich habe den Spielern vorher gesagt, dass sie gegen ihn nicht halbhoch werfen

sollen, sie haben es trotzdem getan“, haderte Coach Krzysztof Szargiej.

Anscheinend hörte ihm die Mannschaft wenigstens in der Halbzeit zu. Der zweite Abschnitt

wurde mit 21:13 gewonnen. „Da haben wir Handball gespielt“, so Szargiejs Formulierung,

während Jörg Brodowski mutmaßte: „Wenn das Spiel fünf Minuten länger gedauert hätte,

wäre noch alles möglich gewesen.“ 27:30 war der knappste Rückstand gegen Jörn Wolterink

(9/1), Tobias Weihrauch (7/1), Renke Bitter (5) und Co..

Ob die zweite Hälfte als Indiz für den dringend benötigten Aufwärtstrend gedeutet werden kann,

daran bestehen Zweifel. Zum einen, weil die Gastgeber im Gefühl des sicheren Sieges einen

Gang zurückschalteten und ihrem Dritt-Torwart Spielpraxis gaben. Empfehlen für höhere

Aufgaben konnte er sich nicht. Zum anderen, weil „es am Ende nicht reichen wird, wenn man

immer nur 30 bis 40 Minuten seine Leistung abrufen kann“ (Jörg Brodowski).

Der Manager ist nach eigener Aussage „ratlos“. Zumal eine Trennung von Trainer Szargiej

bedeuten könnte, das dann Spieler wie Marciej Dmytruszynski, Ben Schütte oder Arthur Giela

um Vertragsauflösung bitten. Vor den richtungweisenden Spielen gegen Nordhemmern und

 in Ahlen ist guter Rat teuer.

 

    

 

TuS Wermelskirchen - VfL Eintracht 31:22 (13:10)

 

VfL Eintracht bemüht, aber wieder erfolglos

 

Rainer Hofeditz / WP

 

„Man kann nicht sagen, dass die Mannschaft nicht gewollt hat.“ Krzysztof Szargiej,

Trainer des Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen, attestierte seinen Schützlingen

gestern Abend, sich bemüht zu haben. Eine 22:31 (10:13)-Niederlage beim TuS

Wermelskirchen abzuwenden vermochten die Grüngelben nicht.

 

Die Gäste führten vor rund 250 Zuschauern nur einmal: durch Marius Kraus mit 1:0.

Zwar konnte auch Rückraummann Arthur Giela, der nach achtwöchiger Verletzungspause

in der Startsieben auflief, nicht verhindern, dass die Wermelskirchener danach auf 5:2

davonzogen, aber die Eintrachtler bewiesen in dieser Phase nicht nur Moral, sondern

fanden auch die richtigen Mittel. Nach 22 Minuten glich der VfL zum 7:7 aus. „Da war

auch die richtige Körpersprache da“, urteilte Management-Mitglied Thorsten Barteldrees.

 

Unnötige Zeitstrafen

 

In der Folgezeit gingen die erst einmal bezwungenen Gastgeber, die jetzt zumindest

bis heute Abend an der Tabellenspitze stehen, zwar wieder in Führung, aber bis zum

17:15 (41.) blieben die Szargiej-Schützlinge dran. Obwohl sie sich selbst das Leben

schwer machten, beispielsweise mit unnötigen Zeitstrafen (Wechselfehler etc.).

Drei Treffer des TuS in Folge zum 20:15 waren der Anfang vom Ende für den VfL. Im

Bemühen, noch einmal Anschluss zu finden, wurden Fehler gemacht, die Wermelskirchen

in erfolgreiche Tempogegenstöße ummünzte. Über 23:16 und 27:18 schnürten die

Hausherren den Sack zu.

Der VfL Eintracht reist nächsten Samstag zum Zweitliga-Absteiger Edewecht, der

Wermelskirchen am vergangenen Samstag die bisher einzige Saisonniederlage beibrachte.

 â€žDie Gegner werden nicht leichter“, weiß Trainer Krzysztof Szargiej.

 

VfL Eintracht: Schmidt, Quick (50.-56.); Wilhelm (3), Thoke (3), Lütgenau (2), Oberste (1),

Schütte (3/1), Zarnekow (4), Giela (3), Schulte-Berthold (1), Kraus (2), Gurol.

 

 

 

Desolates Eintracht-Team geht mit 26:38 unter

 

Rainer Hofeditz WP

 

Freudentänze hier, Fassungslosigkeit und Frust dort. Nach dem Handball-Drittliga-Duell

zwischen dem VfL Eintracht Hagen und Zweitliga-Absteiger OSC Rheinhausen konnten

die Gegensätze kaum größer sein. Angesichts eines 26:38 (9:16)-Endstandes aus Hagener

Sicht kein Wunder.

Die 250 VfL-Fans unter den insgesamt rund 300 Zuschauern in der Enervie Arena waren

sich gestern Nachmittag schon zur Pause einig: So desolat hat sich schon lange kein

Eintracht-Team mehr am Ischeland präsentiert! Keine fünf Minuten lang - zwischen dem

0:3 und 4:5 - durften die Anhänger der Grüngelben auf den zweiten Saisonsieg hoffen.

Dann nutzten die Duisburger, mit 2:6 Punkten genauso schwach gestartet wie der VfL,

die Einladungen der Gastgeber konsequent aus.

Wir waren gut vorbereitet, aber wenn man dem Gegner in einer Halbzeit acht, neunmal den Ball

in die Hände spielt, muss man sich fragen, ob das Nervosität oder fehlende Qualität ist“, rätselte

Trainer Krzysztof Szargiej nach Spielende.

Personell hatte er alles versucht. Im Tor lösten sich Stammkeeper Sebastian Schmidt und der junge

Sydney Quick, der sich mit zwei starken Paraden einführte, ab. Im Rückraum, wo Arthur Giela genauso

verletzt fehlte wie Maciej Dmytruszynski, kamen nach dem Anfangs-Trio Fabian Zarnekow, Jan Wilhelm

und Ruwen Thoke auch Patrick Lütgenau, Michael Wulf und Youngster Niklas Polakovs zum Einsatz.

Nichts fruchtete. Über 4:8, 5:11 und 8:15 ging es in die Pause.

 

Haarsträubende Ballverluste, Pech oder Unvermögen im Abschluss, dazu die eine oder andere

Schiedsrichterentscheidung, mit der man aus Eintracht-Sicht hadern konnte - nichts änderte sich nach

der Pause. Bereits beim 10:22 waren Marcel Wernicke (11), Jörg Schürmann (9) und Co. um ein

Dutzend Treffer besser. Das Bemühen, sich nicht abschießen zu lassen, war den Eintrachtlern

bis zum Schluss anzumerken, die Ausführung indes gelang nicht.

 

Während VfL-Manager Jörg Brodowski die „schlechteste Saisonleistung“ nicht beschönigen wollte,

war Rheinhausens Trainer Achim Schürmann „einfach nur glücklich. Es war für beide Mannschaften

ein Weg weisendes Spiel, ich freue mich darüber, dass wir es klar gewonnen haben.“

 

Seine Spieler freuten sich nicht weniger. Sie stellten sich unter der Anzeigetafel auf und ließen sich

fotografieren. Nicht nur für den VfL Eintracht war das 26:38-Endresultat denkwürdig.

 

VfL Eintracht: Schmidt, Quick; Wilhelm (1), Gurol, Lütgenau (2), Oberste, Wulf, Schütte (8), Thoke,

Schulte-Berthold (3), Kraus (4/2), Zarnekow (4), Polakovx (3), Maistrenko (1).

 

 

 

OHV Aurich - VfL Eintracht Hagen 20:21 (6:10)

 

WP Bericht Rainer Hofeditz

 

Aufatmen beim VfL Eintracht Hagen. Beim OHV Aurich gewannen die Drittliga-Handballer

gestern mit 21:20 (10:6) und fuhren damit die ersten Saisonpunkte ein.

„Die Mannschaft, die mehr Willen und Einsatz zeigt, gewinnt“, hatte Eintracht-Trainer

Krzysztof Szargiej im Vorfeld der Partie orakelt. „Und so war es auch“, zeigte sich der ehemalige

polnische Auswahlakteur am Ende trotz spielerischer Defizite zufrieden. „Die Spieler haben alles

gegeben und sind belohnt worden.“

 

Es hätte aber auch anders kommen können. Nach einer meist überlegen gestalteten ersten Halbzeit

(2:4, 5:9) konnten die Grüngelben die Vier-Tore-Halbzeitführung bis zum 10:14 behaupten, ehe sich

die Auricher vor knapp 1000 Zuschauern heranarbeiteten. In der 47. Minute glich Eduard Arndt

erstmals nach langer Zeit wieder aus (16:16).

Und es sollte noch schlimmer kommen für die ­Volme­städter: Mit seinem vierten Treffer brachte

 erneut Arndt den OHV elf Minuten vor dem Ende erstmals in dieser Partie mit 19:18 in Führung.

Ruwen Thoke glich zum 19:19 aus, Leif Brandt traf zum 20:19.

Eintracht-Coach Krzysztof Szargiej nahm eine Auszeit. Danach nahm das Drama seinen Lauf. Marius

 Kraus vergab einen Siebenmeter, bevor Marc Oberste das 20:20 gelang. Das Siegtor (58.) ging auf

das Konto von Fabian Schulte-Berthold. Danach musste der starke Sebastian Schmidt nicht mehr

hinter sich greifen. Eine lustige Rückfahrt war gesichert. „Das tut dem Selbstvertrauen gut“, davon

geht Krzysztof Szargiej aus.

 

 

VfL Eintracht - Bayer Uerdingen 25:27 (11:11)

 

WP Bericht Rainer Hofeditz

 

Der Fehlstart des Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen ist perfekt. Nach

den Auftakt-Schlappen gegen die Zweitliga-Absteiger Wilhelmshaven und Varel

verloren die Grüngelben auch in eigener Halle gegen Bayer Uerdingen mit

25:27 (11:11) und bleiben punktlos.

„Es hatte schon seinen Grund, dass ich gesagt habe, erstes Ziel ist es,

drei Mannschaften hinter uns zu lassen“, meinte Eintracht-Manager Jörg Brodowski,

als sich die zweite Saison-Heimniederlage abzuzeichnen begann. Das war in den

letzten zehn Minuten, als die Gastgeber nach dem 18:19 nicht mehr ausgleichen

konnten. Obwohl sich eine Chance nach der anderen bot. Pech in Form von Pfosten

und Latte, ein guter Bayer-Torwart Benedikt Köß - vielleicht aber auch falsche

Entscheidungen beim Abschluss, wie Trainer Krzystof Szargiej nach dem Spiel

monierte, führten dazu, dass die Eintrachtler das Ruder nicht mehr herumreißen

konnten. Als Damian Janus zweieinhalb Minuten vor Schluss das 23:26 erzielte,

war die Partie verloren.

 Begonnen hatte das Spiel, in das die Hausherren ohne Maciej Dmytruszynki,

Arthur Giela (beide verletzt), Ben Schütte und Tim Gurol (beide krank) gingen,

hoffnungsvoll. Marius Kraus, Jan Wilhelm und Ruwen Thoke warfen den VfL

mit 5:1 (8. Minute) in Führung, bevor der erste Einbruch kam, den Uerdingen

zum 5:5-Ausgleich nutzte. Die Szargiej-Schützlinge, die neben Nikita Majstrenko

auch Niklas Polakovs und Marvin Rosian aus der zweiten Mannschaft auf der

Bank sitzen hatten, erholten sich wieder und legten bis zur Pause immer vor.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten Stephan Pletz (6), Dominic

Kasal (5), Niklas Weiß (5) und Co.. Uerdingen ging mit 18:15 in Führung. Einmal

wussten die Gastgeber an diesem Sonntagmorgen vor 300 Zuschauern noch

dagegenzuhalten (18:18). Als die Gäste erneut drei Tore vorlegten, bekamen die

Eintrachtler die „dritte Luft“ nicht mehr.

„Trotz der Ausfälle müssten wir immer noch stark genug sein, solch ein Spiel zu
gewinnen“, meinte Rückraumakteur Patrick Lütgenau am Ende. „Warum wir das
nicht geschafft haben, warum wir so viele dumme Fehler machen, das kann ich
nicht erklären.“ 
 
 

HSG Varel-Friesland - VfL Eintracht Hagen 29:21 (11:10)

 

In glatter Halle rutscht Eintracht böse aus 

 

Rainer Hofeditz / WP

 

Der schlechteste Saisonstart des Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen seit dem Zweitliga-Abstieg

vor elf Jahren ist perfekt. Eine Woche nach der 21:28-Heimschlappe gegen Wilhelmshaven verloren die

Schützlinge von Trainer Krzysztof Szargiej ihr erstes Auswärtsspiel bei der HSG Varel Friesland mit 21:29.

Zur Pause hatten die Grüngelben vor 364 zahlenden Zuschauern bei einem 10:11-Rückstand noch auf

Tuchfühlung gelegen.

 

„Wir haben 40 Minuten lang gut dagegen gehalten, dann kam ein Bruch ins Spiel. Warum das so war,

werden wir analysieren“, hatte der Eintracht-Übungsleiter nach der Partie noch keine Erklärung für das

schwache letzte Spieldrittel seiner Mannschaft. Als die Begegnung nach 45 Minuten für eine Viertelstunde

unterbrochen wurde, lagen die Eintrachtler bereits mit 15:19 hinten.

 

Grund für die Pause war der feuchte Hallenboden, der immer wieder Ausrutscher verursachte. Es regnete

nicht etwa durchs Dach, sondern die schwülwarme Luft kondensierte auf der Spielfläche. Die Referees

stoppten die Partie, um durchwischen zu lassen und forderten beide Teams obendrein dazu auf, die

durchschwitzten Trikots gegen trockene zu tauschen. „Wir haben in Grau begonnen und in Gelb aufgehört“,

berichtete VfL-Spielorganisationsleiter Thorsten Barteldrees von einer ungewöhnlichen Verwandlung.

Gewandelt hatte sich am Ende auch die Partie. Waren die Gäste, für die Jan Wilhelm nach seiner

Stirn-Platzwunde wieder zur Start-Sieben zählte, in der ersten Halbzeit noch gleichwertig und zwischenzeitlich

sogar mit zwei Toren obenauf (6:8), so bekamen sie nach der Spielunterbrechung kein Bein mehr auf die Erde.

Mit vier Treffern in Folge zog der Zweitliga-Absteiger Varel auf 23:15 davon – die Partie war entschieden.

 

Dass Abwehrspezialist Maciej Dmytruschinski zwischenzeitlich wegen einer Handverletzung pausieren

musste und der Halblinke Fabian Zarnekow durch Schulterbeschwerden gehandicapt war, spielte Lukas

Kalafut (11/3) und Co. in die Karten, ohne dass Szargiej den Einbruch darauf zurückführen wollte. „Wir

haben uns nicht mehr gut genug bewegt und sind wieder ausgekontert worden“, haderte er.

 

Nach den beiden Start-Schlappen stehen die Grüngelben am kommenden Sonntag, wenn um 11 Uhr (!)

Bayer Uerdingen in der Enervie Arena zu Gast ist, schon mächtig unter Druck. „Es geht noch nicht gegen

den Abstieg, aber es wird schon eine wichtige Partie“, blickt Szargiej voraus.

 

 

Wilhelmshaven zeigt Eintracht Grenzen auf 

 

Peter Pickel - Westfalenpost

 

Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen ist mit einer Niederlage in die Saison 2011/2012

gestartet. Die Schützlinge von Trainer Krzysztof Szargiej verloren vor 400 Zuschauern in

der Enervie Arena gegen den Zweitliga-Absteiger Wilhelmshavener HV mit 21:28 (12:13).

„Wilhelmshaven ist der Topfavorit auf die Meisterschaft und der VfL Eintracht Hagen ist

immer für eine Überraschung“, schrieb das Fachorgan Handballwoche bei seiner

Saisonvorschau. Am ersten Spieltag blieb allerdings die Überraschung durch den

VfL Eintracht Hagen aus. Die Gäste vom Jadebusen hatten eigentlich nur in der

Anfangsphase Schwierigkeiten mit den Eintrachtern.

„Unsere Abwehr hat zu Beginn der Begegnung noch nicht zur gewohnten Form gefunden.

Hinzu kam ein schlechtes Rückzugsverhalten meiner Spieler“, war Gäste-Übungsleiter

Andrzej Staszewski mit den ersten 17 Minuten nicht zufrieden. Nach dem 7:7 setzten

sich die Gäste auf 11:7 und 13:9 ab, bevor der VfL Eintracht sich wieder auf den knappen

12:13-Pausenrückstand herankämpfte.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Gäste konzentrierter und und zogen auf 14:19

davon. Beim Stand von 16:20 (45.) wurde die Partie für einige Minuten unterbrochen,

weil eine Platzwunde an der Stirn von Jan Wilhelm versorgt werden musste. Ab der

55. Minute ließ diese Verletzung einen weiteren Einsatz des Hageners nicht mehr zu.

Zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung bei einem Spielstand von 20:25 aber schon

entschieden.

Die Gäste durften nach dem Schlusspfiff    den Auswärtssieg mit ihren sechs Fans feiern,

weil sie mit Christoph Dannigkeit einen sehr guten Keeper präsentierten und Spielmacher

Christian Köhrmann (9/4) nur schwer zu stoppen war. Dabei hatte Krzysztof Szargiej alles

versucht. Er wechselte die Torhüter - Sydney Quick ersetzte Sebastian Schmidt zwischen

der 17. und 37. Minute, stellte die 6:0-Abwehr zwischenzeitlich auf 5:1 um und präsentierte

mit Jan Wilhelm, Michael Wulf und Marc Oberste gleich drei Spieler auf der Mittelposition.

Keiner erfüllte die Erwartungen.

 

Zu wenig Bewegung

 

„Ich nehme trotzdem die Spieler in Schutz“, sagte Hagens Übungsleiter zwar, aber er

attestierte ihnen auch, sich zu wenig bewegt zu haben. „Außerdem“, so Hagens Übungsleiter,

 â€žhat die heutige Partie einigen Spielern bereits die Grenzen aufgezeigt.“ Das galt nicht für

Rechtsaußen Marius Kraus, der eine überragende Leistung zeigte.

„Wilhelmshaven war besser und hat verdient gewonnen“, sagte Hagens Manager Jörg

Brodowski, der von der Kulisse enttäuscht war: „Entweder war es zu warm und der Grill

wurde noch einmal angeworfen, oder es interessiert nicht mehr, wenn wir spielen.“

 

VfL Eintracht: Schmidt, Quick; Wilhelm (1), Gurol, Lütgenau, Oberste, Dmytruszynski,

Wulf, Schütte (4), Thoke (3), Schulte-Berthold (1), Kraus (10/2), Zarnekow (2).

 

 

 

 

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Maciej Dmytruszynski vorläufig beim VfL Eintracht

 

Der 22-fache polnische Nationalspieler Maciej Dmytruszynski hat sich vorläufig dem VfL Eintracht Hagen

angeschlossen. Der Vertrag des 31-jährigen Rechtshänders wurde in Dormagen vorzeitig aufgelöst.

Um sich fit zu halten und sich wieder für einen Bundesligisten zu empfehlen, wird er beim VfL - so

oft es geht - an den Trainingseinheiten teilnehmen und sich Spielpraxis in der 3. Liga holen. Maciej

kam 2005 nach Deutschland, spielte zunächst beim SC Magdeburg, in der Saison 2006/2007 bei

Frisch Auf Göppingen und seit dem 1.7.2007 beim DHC Rheinland. Er bringt die Routine aus über

150 Erstliga-Spielen mit und wird sicher, so lange er in Hagen ist, seinen Mitspielern einiges an

Erfahrung weitergeben können. Insbesondere in der Abwehr liegen die Stärken des 2,04 m großen

Spielers, der in Göppingen und beim DHC Rheinland auch auf der Position Rückraum links zum

Einsatz kam.

 

  

 

Arthur Giela fehlt bei Eintracht vier Wochen

 

WP-Bericht Axel Gaiser 

 

Für die Freunde von Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen war es ein Déjà-vu-Erlebnis: Gleich zum Start

der Testspiele schieden mit Arthur Giela und Michael Wulf zwei Spieler verletzt aus, das kannte man aus

der Vorsaison. Nun fällt Giela mit Kapselriss mindestens vier Wochen aus. Dagegen hofft man zeitnah

noch auf eine externe Verstärkung - und auf einen Kreisläufer aus der eigenen Reserve.

 

„Da haben wir wieder Pech“, kommentierte VfL-Manager Jörg Brodowski, während Trainer

Krzysztof Szargiej bekannte: „Wir wollen nicht hoffen, dass sich das Verletzungspech der letzen

Serie fortsetzt.“ Denn vor Jahresfrist fielen die Eintracht-Akteure gleich reihenweise aus,

Benjamin Göller und Michael Wulf fehlten langfristig. Diesmal hoffen die Eintrachtler, dass

wenigstens Wulf, der sich das in der letzten Saison mit Kreuzbandriss lädierte Knie gegen

Leichlingen wieder verdreht hatte, bald wieder mitwirken kann.

Bei Arthur Giela wird man da länger warten müssen, der polnische Junioren-Nationalspieler

fällt mindestens vier Wochen aus. Beim 21-Jährigen wurden ein Kapselriss und ein

angerissenes Band im Fußgelenk diagnostiziert, frühestens mit dem zweiten Eintracht-Heimspiel

gegen Bayer Uerdingen am 18. September kann für ihn die Saison beginnen. Zwar konnte man

den Ausfall des wurfgewaltigen Rückraum-Linken gegen Leichlingen mit Marc Oberste kompensieren,

auch der noch erkrankte Neuzugang Fabian Zarnekow kann auf dieser Position spielen. Doch für

Brodowski fällt vorerst eine wichtige Stammkraft aus: „Arthur ist eine feste Größe in der ersten

Sechs.“ Immerhin hofft man beim VfL zeitnah auf die Vertragsunterschrift eines „robusten

 Abwehrspielers“ (Brodowski). Der erstligaerfahrene Akteur wolle sich mit einem Engagement

 in der 3. Liga fit halten, könne allerdings bei einer Offerte aus dem Oberhaus „von einem auf

den anderen Tag“ wieder weg sein.

 

Kreisläufer aus Reserve

 

Dauerhaft soll die angestrebte Lösung auf der Kreisläufer-Position sein, wo mit Fabian

Schulte-Berthold bisher nur ein „gelernter“ Akteur im Kader steht. Da die Oberliga-Reserve

über drei Kreisläufer verfüge, hätte Trainer Szargiej gern vorzugsweise deren Youngster

Nikita Maystrenko regelmäßig beim Training des Drittliga-Teams. Ein Gespräch mit den

 Verantwortlichen um Klubchef Detlef Spruth, Handball-Abteilungsleiter Ralf

Wilke und Trainer Gerard Siggemann soll die Kooperation nun verbessern. „Warum

sollen wir von auswärts noch jemanden holen, wenn wir im Verein eine Lösung hätten“,

findet Brodowski.

 

Nach den Vorbereitungsspielen gegen Weißrussland und Ligarivale Leichlingen

testet das Szargiej-Team in dieser Woche ausschließlich gegen Oberligisten. Donnerstag

gastiert man um 19 Uhr beim langjährigen Liga-Rivalen Soester TV, am Samstag tritt man

bei einem Turnier in Aldekerk gegen HSE Hamm, TuS Opladen und den gastgebebenden TV an.

 

Ruwen Thoke verstärkt den VfL Eintracht Hagen

 

Linkshänder kommt vom SC Magdeburg

 

Der VfL Eintracht Hagen hat den 22-jährigen Ruwen Thoke verpflichtet. Der 1,94 m große Linkshänder

wechselt vom SC Magdeburg an die Volme und wird zusammen mit Patrick Lütgenau im rechten

Rückraum spielen. Ruwen Thoke hat bereits als 19-jähriger Spieler bei TuSEM Esssen Erfahrung in

der 1. Liga gesammelt und war während dieser Zeit auch mit Zweitspielrecht für die SG Schalksmühle-

Halver aktiv. Über den TSV Hannover-Burgdorf (Aufstieg in die 1. Liga) führte sein Weg Mitte 2009 zum

SC Magdeburg. Auch dort hat er Spiele in der 1. Liga absolviert, hatte seine Einsatzzeiten aber

überwiegend im Zweitliga-Team. Nach zwei Jahren kehrt Ruwen Thoke nun zurück in den Westen.

Beim VfL wird er auf zwei alte Bekannte treffen: 2007/2008 trainierte er bereits unter Krzysztof Szargiej

und mit Ben Schütte hat er zusammen fast zwei Jahre im TuSEM Trikot gespielt. „Er wird dem

Angriffsspiel der Grün-Gelben sicher neue Impulse verleihen; mit Lüttgenau, Kraus und Gurol

ist der rechte Flügel jetzt stark besetzt“, so der Trainer nach der Verpflichtung.

 

  

 

 

 

VfL präsentiert die Neuzugänge drei und vier

 

Schmidt und Zarnekow neu bei Eintracht

 

Rainer Hofeditz WP / Presseinfo VfL

                                               

 

Hagen. Nach der Verpflichtung von Ben Schütte (Tusem Essen) und Arthur Giela (Bergischer HC), der bisher

 mit Zweitspielrecht für den VfL Eintracht auflief, haben die Hagener Drittliga-Handballer die Neuzugänge

drei und vier präsentiert. Von der HSG Ahlen-Hamm kommt Torwart Sebastian Schmidt, von Bayer Uerdingen

Rückraumspieler Fabian Zarnekow.

Mit Sebastian Schmidt, der in der abgelaufenen Saison für das Ahlener Drittliga-Team spielte, hat der VfL

Eintracht einen Torwart mit internationaler Erfahrung verpflichtet. Der heute 29-jährige Lehramtsstudent

(Geographie und Geschichte) an der Ruhr-Uni-Bochum bestritt als U17- bis U21-Akteur insgesamt 51

Länderspiele. Sein größter Erfolg war der fünfte Platz mit dem deutschen Team bei der U21-WM 2001

in der Schweiz.

Zweitliga-Erfahrung im Herren-Bereich sammelte Sebastian Schmidt, der in Herten wohnt, bei der HSG

Römerwall und der Ahlener SG. Mit dem OSC Rheinhausen stieg er in der vergangenen Saison in

die 2. Bundesliga auf. In einer der entscheidenden Partien beim damaligen Titelkonkurrenten Eintracht

Hagen trieb er mit Glanzparaden die Hagener Angreifer schier zur Verzweiflung und bejubelte am Ende

mit seinen Kameraden in Helfe einen 25:23-Erfolg. „Damals sind wir auf ihn aufmerksam geworden“,

 berichtet VfL-Manager Jörg Brodowski. Auch Björn Minzlaff, die bisherige Nummer eins der Grüngelben,

 habe Sebastian Schmidt, der am vergangenen Samstag einen 25:24-Erfolg mit den Ahlen/Hamm

Youngsters bei SG Schalksmühle-Halver und damit den Drittliga-Klassenerhalt feierte, empfohlen.

 

Fabian Zarnekow gehörte nicht zum Uerdinger Team, das zur gleichen Zeit durch einen 31:24-Sieg

gegen den TuS Spenge ebenfalls die 3. Liga erhielt. „Seitdem er den Uerdingern mitgeteilt hat, dass er

 zum Saisonende wechselt, wurde er dort nicht mehr eingesetzt“, erklärt Jörg Brodowski, warum der

25-jährige Rechtshänder, der auf beiden Halbpositionen spielen kann, bei 22 Saisoneinsätzen

stehenblieb. Dabei gelangen dem 1,97 m großen Fitnesskaufmann, der in Leichlingen wohnt, 70 Treffer.

 â€žEr ist kein Mann, der pro Spiel zehn Tore erzielt, dafür einer, der den Kreisläufer gut bedient und mit dem

Rechtsaußen spielt“, charakterisiert Trainer Krzysztof Szargiej den Rückraumakteur, „und er ist ein sehr

guter Abwehrspieler, der die Deckung organisieren kann. So einen brauchen wir nach dem Weggang

von Levent Cengiz.“

 

Ben Schütte verstärkt Eintracht-Handballer -

 

auch Arthur Giela bleibt beim VfL 

 

Rainer Hofeditz WP / Presseinfo VfL

  

Hagen. Nach Verhinderung des Abstiegs am letzten Spieltag kann Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen

seine  Personalplanungen konkretisieren. Der erste Neuzugang ist ein Spieler mit Erstliga-Erfahrung:

Ben Schütte wechselt vom jetzigen Zweitligisten Tusem Essen in die Volmestadt.

 

Der 28-jährige Student (Sportmanagement) ist gelernter Linksaußen, kann aber auch am Kreis eingesetzt

werden. Außerdem soll der frühere Tusem-Kapitän als „verlängerter Arm“ von Trainer Krzysztof Szargiej,

unter dem er schon in Essen gespielt hat, fungieren. „Ein Spieler mit Erfahrung, der die Mannschaft führen

kann, tut uns gut“, davon ist Manager Jörg Brodowski überzeugt.

 

Ben Schüttes Verpflichtung wurde möglich, weil sich sein Studium in der Endphase befindet und der

langjährige Tusem-Akteur ohnehin vorhatte, mit dem Einstieg ins Berufsleben sportlich etwas kürzer

zu treten. „An allen unseren Trainingseinheiten wird er aber teilnehmen, das ist so besprochen“,

berichtet Szargiej, der sich auch versichert hat, dass sein Ex-Schützling eine Fersenverletzung, die

ihn in dieser Saison zu einer längeren Pause zwang, voll und ganz auskuriert hat.

 

Nachdem Stammkraft Jan Wilhelm zuletzt mit Jan-Niklas Richter und Daniel Pries zwei Youngster

hinter sich hatte, gibt es künftig also zwei arrivierte Bewerber für die Linksaußen-Position. Coach

Szargiej glaubt nicht, dass dies zu Problemen führt: „Die Liga wird nächste Saison so stark, die

Anforderungen werden so hoch, dass die Spieler nicht 60 Minuten mit hohem Tempo durchspielen

können. Und beide können ja auch eine andere Position übernehmen.“

 

 

Im Grunde genommen ist Ben Schütte schon die zweite externe Verpflichtung. Denn Rückraumakteur

Arthur Giela (21) von Zweitligist Bergischer HC, bisher nur per Zweitspielrecht für die Eintracht tätig, ist -

wie berichtet - „ganz“ zu den Grüngelben gewechselt. Der polnische Junioren-Nationalspieler hat sich

in Hagen in der abgelaufenen Saison sehr positiv entwickelt und auf der Zielgeraden mit 15 Toren in

den letzten beiden Spielen einen großen Anteil am Klassenerhalt gehabt.

 

 

Herzlichen Dank !

 

Mannschaft, Trainer und Management

sagen herzlichen Dank

 

an alle Sponsoren, ohne die Handball auf diesem

Niveau nicht möglich wäre,

 

an alle Fans, die uns in der Saison 2010/2011 und

insbesondere am letzten Samstag untertützt haben

 

und an alle Freunde, die uns per mail oder sms

zum Klassenerhalt gratuliert haben

 

 

 

 

Saison 2010/2011 

  

  

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Eintracht verdient sich in Leichlingen beim 28 : 28 einen Punkt

 

 

Was sich am letzten Spieltag gegen Altenhagen-Heepen bereits angedeutet hat, wurde nahtlos fortgesetzt.

 Mit einer im kämpferischen Bereich absoluten Topleistung entführten die Grüngelben einen wichtigen

Punkt beim Tabellenvierten. Die Schiedsrichter sprachen zwölf Zeitstrafen aus und zeigten 16 mal auf die 

7m-Marke. Am Ende ein gerechtes Ergebnis.  

 

Leichlingen/Hagen. (ftg) Handball-Drittligist VfL Eintracht/Hagen hat beim Tabellenvierten Leichlinger TV

ein 28:28 (13:14)-Unentschieden erkämpft. „Die Mannschaft hat sich wirklich ein Lob verdient. Sie hat

taktisch sehr diszipliniert gespielt und ein verdientes Unentschieden erreicht“, hob VfL-Trainer Krzysztof

Szargiej hervor.

Die ersatzgeschwächten Hagener begannen gut, konnten nach 14 Minuten die Gastgeber-Führung (7:5)

zum 7:7 ausgleichen. Kurz vor der Pause scheiterten die Eintrachtler viermal in Folge am eingewechselten

Marc Ross im Leichlinger Tor und verspielten somit eine bessere Ausgangslage.

 

Auch nach der Halbzeit blieb das Spiel knapp, wobei die Hagener immer wieder führten. Nach 46 Minuten

vergaben die Eintrachtler mehrere Angriffe und bekamen drei Gegentore in Folge, so dass beim 25:23 (50.)

Leichlingen vorn lag.

 

Eine Auszeit brachte die Hagener wieder in die Spur, sie glichen durch zwei Siebenmeter von Arthur Giela

aus. Eine Minute vor Schluss konnten die Eintrachtler durch den ohne Fehlwurf agierenden Jan Wilhelm

und Thorsten Kötter, der kurz darauf eine Zeitstrafe erhielt, beim 27:28 sogar in Führung gehen. Leichlingens

Topwerfer Tim Menzlaff (14 Tore) scheiterte danach an VfL-Keeper Andreas Tesch, dennoch kamen die

Gastgeber 40 Sekunden vor Ende noch einmal in Ballbesitz, in Überzahl glich Matthias Aschenbroich fünf

Sekunden vor dem Ende aus. Die Hagener bekamen zwar noch einen direkten Freiwurf, doch dieser

landete im Leichlinger Block.

 

VfL Eintracht Hagen : Minzlaff, Tesch; Kaufmann, Wilhelm (4), Pries, Lütgenau (3), Schulte-

Berthold (3), Kötter (1), Wulf (1), Giela (5/2), Cengiz, Kraus (4/2), Kreckler (7/5).

 

 

 

 

 

 

Arthur Giela rettet VfL Eintracht einen Punkt

Hagen, 01.04.2011, Rainer Hofeditz (Westfalenpost)

 

Hagen. Spannung pur am Ischeland! 500 Handballfreunde sahen gestern eine Handball-Drittliga-Partie, die

bis zur letzten Sekunde auf des Messers Schneide stand. Am Ende teilten sich Gastgeber VfL Eintracht

Hagen und die TSG Altenhagen-Heepen verdientermaßen mit 26:26 (12:12) die Punkte.

 

„So spielt kein Absteiger!“ Jörg Brodowski, Manager der gefährdeten Grüngelben, war am Ende mit dem

Remis zufrieden: „Dieser Punkt kann noch wichtig werden.“Näher dran am Sieg waren die Gäste aus

Ostwestfalen. 22 Sekunden vor Schluss hatte Daniel Meyer den Tabellenzweiten per Siebenmeter mit 26:25

in Führung gebracht. Eintracht-Coach Krzysztof Szargiej bat zur Auszeit und wechselte für Schlussmann Björn

Minzlaff David Kreckler als siebten Feldspieler ein. Die Verantwortung beim folgenden VfL-Angriff indes

übernahm Arthur Giela. Mit einen Gewaltwurf erzielte der polnische U23-Auswahl-Spieler das 26:26.

Jetzt legte Altenhagens Trainer Helmut Bußmeyer die grüne Karte für eine allerletzte Auszeit auf den

Anschreibetisch. Fünf Sekunden waren noch auf der Uhr, als sie angehalten wurde.Ein gefährlicher

Abschluss gelang den Gästen in dieser Zeit nicht mehr. Das Remis war perfekt.

„Vor dem Spiel wären wir damit zufrieden gewesen“, verriet der TSG-Coach. „So, wie die Partie gelaufen

ist, wären wir aber gerne mit einem glücklichen Sieg nach Hause gefahren.“ Denn nicht nur am Ende

waren die Gäste näher dran am doppelten Punktgewinn, sie lagen insgesamt häufiger in Führung als

der VfL Eintracht. Dieser lief nach elf Minuten gar einem 2:8-Rückstand hinterher, fand dann aber von

Minute zu Minute besser ins Spiel und glich bis zur Pause aus.

„Wir haben gekämpft, sind nicht verkrampft und haben uns damit das Unentschieden verdient“,

resümierte Eintracht-Kapitän Patrick Lütgenau nach dem Schlusspfiff. „Manchmal hilft auch ein Punkt

weiter.“

Beteiligt am Remis war auch Dorian Gollor. Der Verbandsliga-Kreisläufer - Levent Cengiz kehrte nicht

rechtzeitig von seiner Schulfahrt zurück - kam nach Fabian Schulte-Bertholds dritter Zeitstrafe (53.) ins

 Team und holte jenen Siebenmeter heraus, mit dem Marius Kraus zum 25:25 (58.) ausglich. Ein kleines

Erfolgserlebnis von mehreren, die in der Summe eine große Auswirkung haben können: den Ligaerhalt -

möglichst früh.

 

VfL Eintracht: Minzlaff, Tesch; Wilhelm (5), Lütgenau (2), Oberste (3), Kötter, Wulf (3), Giela (5)

Schulte-Berthold (4), Kraus (2/1), Kreckler (2), Gollor. -

Toptorschützen Altenhagen-Heepen: Meyer (7/4), Ortmann (5), Kappelt (4), Krause (4).

  

 

 

Daniel Schäfer und der VfL Eintracht Hagen – der Aprilscherz 2011

  

Da Daniel Schäfer die Idee die ihm präsentiert wurde ganz gut fand und für den Spaß zur Verfügung

stand, wurde der spontane Wechsel initiiert. Passend dazu war das Gastspiel des TuS Ferndorf in Hagen.

Dort konnte das Foto gemacht werden, welches natürlich nicht vor dem Einlass der Zuschauer gemacht

 wurde, sondern bewusst erst nach dem schon einige Zuschauer in der Halle waren – dieses wurde

dankenswerter Weise auch im Forum gepostet. Unser Glück, denn wenn wir einen neuen User angelegt

hätten um diese Info zu streuen, wäre der Verdacht wahrscheinlich schon viel früher gekommen, dass

es sich um einen Aprilscherz handelt.

 

Richtigstellung: Daniel Schäfer arbeitet nicht für den VfL Eintracht Hagen sondern berichtet weiterhin

gerne über den TuS Ferndorf, für Radio Siegen und die Siegener Zeitung. Wir danken an dieser Stelle

Michael Lerscht, der für das Videostatement zur Verfügung stand. Und besonders bedanken wir uns bei

Daniel Schäfer, für seine Mithilfe und  für die Arbeit am Freitag in der Halle, um das Spiel im Internet zu

übertragen. Live waren weit über 500 Zuhörer dabei.

 

 Danke 

 

 

 

Daniel Schäfer wechselt mit sofortiger Wirkung nach Hagen

 

Hagen, 1.4.2011 Dem VfL Eintracht Hagen ist es trotz der abgelaufenen Wechselfrist gelungen einen

weiteren Neuzugang mit sofortiger Wirkung zu verpflichten. Vom TuS Ferndorf wechselt die „Stimme

aus dem Off" mit sofortiger Wirkung zum Ligakonkurrenten VfL Eintracht Hagen und wird somit auch

nicht mehr von den Spielen des designierten Meisters berichten.

Erste Kontakte wurden schon vor dem Umbau der Ischelandhalle geknüpft. Nach Fertigstellung der

Halle ist es Daniel eine große Ehre aus der Enervie-Arena zu berichten, die ihm richtig gut gefällt.

Da der VfL Eintracht Hagen auf dieser Position nicht gut besetzt ist, wurden die Verantwortlichen

tätig, suchten sich den Besten der Liga und konnten ihn überzeugen, sofort zu wechseln.

Daniel Schäfer ist bei Radio Siegen und auch der Siegener Zeitung „nur" als freier Angestellter tätig

und konnte somit auch hier ohne Probleme losgeeist werden. Nicht zuletzt die Entlohnung, die

durch das Handball-Management erfolgen wird, waren weitere ausschlaggebende Gründe für den

sofortigen Wechsel. „Geplant waren diese Ausgaben in dieser Saison nicht, aber durch den

Wechsel einiger Spieler stand noch etwas Geld zur Verfügung  und so konnten wir diesen

Deal schon früher durchführen", so Management Geschäftsführer Jörg Brodowski begeistert

über den schnellen Vertragsabschluss.

Somit wird über das Spiel des VfL Eintracht Hagen gegen den Tabellenzweiten

TSG Altenhagen-Heepen in einer Art und Weise berichtet, wie es in Hagen – vielleicht abgesehen

vom Derby gegen die SGSH mit der Live-Web-Radio-Übertragung – schon lange nicht mehr der

Fall war. Leider unterstützt uns am Freitag der Lokalsender Radio Hagen nicht, da keine

Sendezeiten für Hagen vorgesehen sind. "Des Weiteren werde ja auch nicht von Phoenixspielen

live berichtet; dann ist es in Hagen ja schon mal gar nicht möglich, vom Handball live zu

berichten", so die Aussage des Lokalsenders (durch die Blume entschlüsselt).

 "Wir sollten uns in Oberhausen beschweren". Eine Liveübertragung des Spiels erfolgt

aber über die Homepage 1000mikes.com Link auf unserer Homepage www.hagen-handball.de.

Weiterhin ist mit Daniel ein täglicher Podcast gegen 19:30 Uhr geplant, der über die Ereignisse

rund um den VfL Eintracht Hagen berichtet. Auch in Hinblick auf die 90 Jahr Feier in diesem

Jahr ein wichtiger Informationsfaktor für die Abteilungen des Vereins.

 

Liebe Handballfreunde,
liebe Fans des VfL Eintracht Hagen



Die Niederlage bei der HSG Barnstorf-Diepholz war nicht
einkalkuliert. Die Presse spricht von der schlechtesten
Saisonleistung und schreibt, der  "VfL spielt wie ein Absteiger".
Zumindest was die erste Halbzeit betrifft, waren auch die
mitgereisten Fans der Ansicht, dass die Mannschaft ohne
Emotionen spielt und sich 30 Minuten lang von einem
mittelmäßigen Gegner an der Nase herumführen lässt.
Auch wenn wieder einmal mit Benni Göller und Levent Cengiz
zwei wichtige Stammspieler fehlten, so darf man sich nicht
präsentieren. Der VfL wird im Abstiegskampf eine Mannschaft
benötigen, die Spaß am Spiel hat, die von der ersten bis zur
letzten Minute kämpft und die endlich das über 60 Minuten
umsetzt, was im Training einstudiert wurde. Wir brauchen
auf der Platte keine Alleinunterhalter, wir brauchen Spieler,
die konzentriert den Abschluss suchen aber auch immer ein
Auge für den besser platzierten Nebenmann haben. Wenn uns
das nicht gelingt, werden wir es schwer haben, die erforderliche
Punktzahl für den Klassenerhalt zu erreichen. Noch ist es nicht
zu spät, aber wir sollten  bereits am Freitag damit anfangen,
die nötigen Punkte einzufahren.

Dass wir gegen Altenhagen-Heepen nicht in der Favoritenrolle
sind, zeigt schon ein Blick auf die Tabelle. Obwohl die TSG
im letzten Heimspiel gegen GWD Minden wohl auch ihre
letzte Meisterschaftschance verspielt hat, wird das Team
um Trainer Helmut Bußmeyer alles daran setzen, sich für
die Heimniederlage gegen den VfL zu revanchieren.

Meine Bitte an die Mannschaft und die Fans: Zeigt, dass
der VfL lebt und sich noch lange nicht aufgegeben hat.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine spannendes Spiel
mit einem hoffentlich erfreulichen Ende. Unterstützen Sie
unser Team durch Ihren Besuch in der ENERVIE-ARENA.
 
Jörg Brodowski

 

        

 

 

Brodowski: „Keiner bekommt einen Vertrag für die Oberliga“

 

Rainer Hofeditz (Westfalenpost) 

 

Hagen. Die schwache Leistung zuletzt beim 25:29 in Diepholz nährte die Befürchtungen, dass

Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen bis zuletzt um den Klassenerhalt zittern muss. Immerhin

sorgte zwei Tage später die 27:29-Heimniederlage von Nordhemmern gegen Uerdingen dafür,

dass der Abstand zur Abstiegszone vor dem morgigen Heimspiel des VfL gegen Altenhagen-Heepen

(20 Uhr) vier Punkte beträgt. Unsere Zeitung führte mit VfL-Manager Jörg Brodowski ein Interview.

 

Frage: Wie ist die jüngste Pleite aufgearbeitet worden? Waren Sie beim Training, haben Sie mit der

Mannschaft gesprochen?

 

Jörg Brodowski: Trainer Szargiej hat mit der Mannschaft gesprochen, ich habe mit einigen Spielern

telefoniert.

 

Frage: Mit welchem Ergebnis? Es war nicht die erste Enttäuschung in dieser Saison. . .

 

Brodowski: Keiner weiß so recht, woran es liegt. Immer wieder werden die Vorgaben über Bord geworfen.

Die Spieler versuchen es auf eigene Faust, wenn sie besser den Nebenmann anspielen sollten. Was im

Training gemacht wird, wird im Spiel teilweise nicht umgesetzt. Der Trainer kann nicht mehr tun als

immer wieder darauf hinzuweisen.

 

Frage: Wie lässt sich das auf der Saisonzielgeraden ändern?

 

Brodowski: Ich bin optimistisch, dass wir es jetzt drehen, dass die Spieler verstanden haben, worum es

geht. Es geht ja auch um ihre Existenz. Kein einziger von ihnen bekommt bei uns im Abstiegsfall einen

Vertrag für die Oberliga. Dafür haben wir die zweite Mannschaft, die sich die Oberliga verdient hat.

 

Frage: Kann der Druck die Mannschaft lähmen?

 

Brodowski: Mit dem Druck müssen die Spieler umgehen können. Er ist immer da, ob man um den Titel

oder gegen den Abstieg spielt.

 

Frage: Momentan trifft letzteres zu. Wie sehen Sie die Ausgangslage vor Spiel gegen den Tabellenzweiten

Altenhagen-Heepen und der Fahrt zum Fünften Leichlingen?

 

Brodowski: Wir müssen eine dieser beiden Partien gewinnen und uns damit die Punkte wiederholen,

die wir in Diepholz abgegeben haben. Altenhagen hat zuletzt zu Hause gegen Minden verloren und wird

selbst ein bisschen geschockt sein, weil der Rückstand auf Tabellenführer Ferndorf damit auf drei Punkte

angewachsen ist. Für uns ist wichtig, dass die Spieler den Spaß am Handball wieder finden, so wie

es in der Vorbereitung war, als die Mannschaft sehr gut gespielt hat.

 

Frage: Wie sieht es personell aus?

 

Brodowski: Wir wissen noch nicht, ob Levent Cengiz rechtzeitig von seiner Schulfahrt zurückkehrt.

Aus der 2. Mannschaft werden Dorian Gollor und Silas Kaufmann hochgezogen. Beide haben viele

Erfolgserlebnisse gehabt.

 

 

 

 

Eintracht spielt in Diepholz wie ein Absteiger

 

Hagen, 26.03.2011 (Rainer Hofeditz/Westfalenpost)

 

Diepholz/Hagen. (hof) Für die Drittliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen wird es eng. Richtig eng! Nach einer in vielen Bereichen unzulänglichen Leistung endete das Gastspiel beim Rang-13. HSG Barnstorf-Diepholz gestern Abend mit einer verdienten 25:29 (8:15)-Niederlage. Jetzt dürfte bis zum Saisonfinale Abstiegskampf angesagt sein.

„Ich habe schon vor dem Spiel gewusst, worum es geht, ein Teil der Spieler offenbar nicht“, erklärte VfL-Coach Krzysztof Szargiej den schwachen Auftritt seines Teams. Die Grüngelben führten 1:0 und 2:1 - und dann nicht mehr. Zwölf torlose Minuten ließen Jan Mohrmann (14/5) und Co. auf 11:3 (21.) davonziehen. So spielen Absteiger.

„Wenn die Einstellung nicht von Anfang an da ist, wird es schwer. Wenn man sie im Laufe des Spiels sucht, ist es oft zu spät“, ließ es Szargiej an deutlichen Worten nicht fehlen. Um zu ergänzen: „Manche Spieler sind sich offenbar noch nicht darüber im Klaren, dass die Existenz des Vereins auf dem Spiel steht.“ Platz zehn führt in die Oberliga, in die die „Zweite“ sportlich aufsteigt. Die nächsten Gegner der „Ersten“ sind der Tabellenzweite Altenhagen-Heepen und - auswärts - der Rangfünfte Leichlingen.

Mit einer Leistung wie gestern, als der VfL Eintracht zwar noch einmal auf 22:19 (52.) herankam, fünf Minuten später aber endgültig geschlagen war (26:21), sind die Grüngelben in den nächsten Partien Außenseiter. Vielleicht ist dann die Einstellung besser.

VfL: Minzlaff, Tesch; Majstrenko, Wilhelm (2), Pries, Lütgenau (7), Oberste (1), Kötter, Wulf, Giela (6), Schulte-Berthold (8), Kraus (1/1), Kreckler.

 

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 Majstrenko vor Debüt in der dritten Liga

 Auch Cengiz fehlt VfL Eintracht in Diepholz

 

 Hagen, 24.03.2011, Rainer Hofeditz (Westfalenpost)

 

Hagen. Der Zug zur Spitze ist abgefahren, jetzt ist Schadensbegrenzung angesagt. Mit einem Sieg am Freitag ab 20.15 Uhr bei HSG Barnstorf-Diepholz will Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen die Basis dafür schaffen, dass auf der Zielgeraden nicht noch um den Klassenerhalt gebangt werden muss.

Vier Punkte trennen die Grüngelben von Nordhemmern-Mindenerwald, als Tabellenzehnter auf dem ersten Abstiegsplatz beheimatet. Beide Teams treffen noch zweimal aufeinander, weil die Hinrunden-Partie wegen winterlicher Straßenverhältnisse ausfiel und am 15. April nachgeholt wird. Den Abstand bis dahin nicht noch weiter schmelzen zu lassen, muss das Ziel der Szargiej-Schützlinge sein. Von der Papierform her bietet sich heute die beste Gelegenheit zu punkten, denn die nächsten Gegner sind Altenhagen-Heepen (Zweiter) und Leichlingen (Fünfter).

Trainer Krzysztof Szargiej indes warnt - wie immer - vor einem vermeintlich schwächeren Gegner. Und die Statistik unterstützt ihn. Drei seiner letzten vier Heimspiele gewann der Tabellen-13. Diepholz, konnte dabei Aurich (22:21), Wermelskirchen (24:23) und Schalksmühle-Halver (34:29) bezwingen. Der Rückstand auf den rettenden neunten Platz wurde auf fünf Punkte reduziert. Zuletzt verlor für die Truppe von Trainer Heiner Thiemann allerdings mit 26:32 in Minden.

„Wir wollen unsere letzte Chance beim Schopf packen“, wird die HSG laut Toptorschütze Jan Mohrmann heute alles daransetzen, die Hoffnungen durch einen weiteren Heimsieg zu nähren, auch wenn Andrius Gerve (gesperrt), Denis Maksimovich, Tobias Meyer (beide verletzt) und Torhüter Maik Schwenker (krank) fehlen.

Der VfL Eintracht muss auf Mittelmann Benny Göller (Schulter-OP) und Kreisläufer Levent Cengiz (Schulfahrt) verzichten. Für ihn rückt der Jugendliche Nikita Majstrenko in den Kader. Im Rückraum hilft Verbandsliga-Akteur Thorsten Kötter wieder aus.

 

Kontinuität beim VfL Eintracht :

Trainer Szargiej bleibt und sieben Spieler verlängern

Hagen, 17.03.2011, Rainer Hofeditz (Westfalenpost)

 

Hagen. Der VfL Eintracht Hagen setzt auf Kontinuität. Vor dem Südwestfalen-Derby

am Samstag um 19.30 Uhr in der Enervie Arena gegen Spitzenreiter TuS Ferndorf haben

sieben Spieler für die kommende Saison fest zugesagt. Auf Kapitän Patrick Lütgenau,

Fabian Schulte-Berthold, Michael Wulf, Marc Oberste, Jan Wilhelm, Björn Minzlaff und

Tim Gurol kann Trainer Krzysztof Szargiej auch in der nächsten Spielzeit bauen.

 

Dass auch der Übungsleiter bleibt, gab Eintracht-Manager Jörg Brodowski gestern ebenfalls

bekannt. „Es sei denn wir steigen ab. Dann wären alle Planungen Makulatur.“

Neuer Zweittorwart für den nach Soest wechselnden Andreas Tesch wird Sydney Quick (19),

der aus der Reserve aufrückt. Ein neuer Stammkeeper als Nachfolger von Björn Minzlaff, der

aus beruflichen Gründen kürzer treten und nur noch im Bedarfsfall aushelfen will, ist ebenso

verpflichtet wie zwei Feldspieler. „Alle drei haben Erst- oder Zweitligaerfahrung“, so Brodowski,

„sie wollen vor einer Namensnennung erst ihre Vereine informieren.“

 

Arthur Giela von Zweitligist Bergischer HC, der für den VfL Eintracht mit Zweitspielrecht aufläuft,

will der VfL ganz verpflichten. Noch offen ist die Zukunft des zurzeit verletzten Benjamin Göller und

die von David Kreckler.

  

 

10 Mannschaften qualifiziert 

 

Aus dem Bereich des Westdeutschen-Handball-Verbandes

haben sich folgende Teams für die 1. Hauptrunde des DHB-

Pokals qualifiziert und können auf auf attraktives Los hoffen:

TuS Ferndorf, VfL Eintracht Hagen, TSG Altenhagen-Heepen,

TV Aldekerk, Leichlinger TV, TuS Wermelskirchen, TuS Spenge,

DJK Adler Königshof, HSG Gütersloh und der Weidener TV.

 

 

 

 

ANSTOSS

 

Von Rainer Hofeditz (Westfalenpost)

 

Förderung junger Spieler einziger Weg für Eintracht

 

Das Konzept steht und es ist schlüssig. Die Ankündigung von Handball-Drittligist VfL

Eintracht Hagen, mit Beginn der nächsten Saison Erstvertretung und zweite

Mannschaft wieder enger zu verzahnen, war eine positive Nachricht. Weil beide

Seiten davon nur profitieren können.

 

Die jungen Spieler der Reserve kommen durch gemeinsames Training mit

arrivierteren Kollegen  in ihrer Entwicklung voran. Indem sie sich Tricks und Kniffe

abgucken und von körperlich weiteren und taktisch versierteren Akteuren mehr

gefordert werden. Die erste Mannschaft wiederum bildet auf diese Weise Spieler

aus, die im Bedarfsfall nahtlos aushelfen können, weil sie Mitspieler und Systeme

kennen. Eine Win-Win-Situation, wie man neudeutsch sagt.

 

Keine Neuerfindung allerdings, denn gemeinsame Trainingstage, einst der Mittwoch,

und gleiche Systeme von der A-Jugend bis zur Erstvertretung gab es schon in der

Vergangenheit. In der aktuellen Saison hakte das Zusammenwirken auch daran,

dass das Verbandsliga-Team die Chance, den Oberliga-Aufstieg zu schaffen,

unbedingt nutzen wollte. Die besten Spieler, wie beispielsweise Tim Gurol, nach

oben zu schicken, fällt in solch einer Situation schwer.

 

Die „Zweite" scheint es trotzdem zu schaffen und wird als überwiegend aus

U23-Akteuren bestehendes Team mit dem neuen Trainer Gerard Siggemann

erstmals in der vierthöchsten Spielklasse antreten.

 

Junge Spieler so gut wie möglich auszubilden, ist für den VfL Eintracht im Schatten

des in Hagen übermächtigen Basketballs der einzige Weg, nach vorne zu kommen.

  

 

 

 

Göller-Aus trübt Eintracht-Freude

 

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Hagen, 13.03.2011, DerWesten

 

Sandkrug. (aki) Vor dem Hit gegen den Spitzenreiter hat Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen sich beim

Schlusslicht keine Blöße gegeben. Mit 32:24 (13:14) siegte das Team von Trainer Krzysztof Szargiej bei

der TSG Hatten-Sandkrug, ließ sich durch den verletzungsbedingten Ausfall von Benjamin Göller nur kurz

irritieren. Am nächsten Samstag ist nun Tabellenführer TuS Ferndorf vor großer Kulisse in der

Enervie-Arena zu Gast.

Im Schulzentrum Sandkrug stand Benny Göller von Beginn an Blickpunkt. Zunächst erzielte der

 Ex-Leichlinger die ersten drei Eintracht-Tore, dann verletzte er sich in der 20. Minute im Zweikampf

schwer an der Schulter. VfL-Teambetreuer Tobias Seibel brachte den Rückraumspieler ins Oldenburger

 Krankenhaus, wo Göllers Schultergelenk wieder eingerenkt wurde. „Der Junge hat nur Pech“, bedauerte

Trainer Szargiej, Lungenquetschung, Nasenbeinbruch und Rippenprellung hatte Göller in dieser Saison

 schon erlitten.

Die Gastgeber nutzten die Verwirrung bei den Hagenern, bei denen nun Reserveakteur Thorsten Kötter

eingewechselt wurde, und gingen durch eine 4:0-Serie mit 10:7 in Führung. Dann fingen sich die Gäste

 indes wieder, je mehr die Abstimmung zwischen Kötter und seinen Nebenleuten funktionierte. Beim 13:13

kurz vor der Pause glichen sie aus, nach dem 20:20 (43.) gewannen sie endgültig beim Tabellenletzten

 die Oberhand. Auch weil sich neben dem starken Marius Kraus nun auch Kötter verstärkt engagiert in

Szene setzte, seine fünf Tore sämtlich nach dem Wechsel erzielte. „Er hat seine Aufgabe hervorragend

erledigt“, lobte Szargiej.

Nach dem 20:23 schloss Hatten-Sandkrug noch einmal zum 23:24 auf (52.), die letzten acht Minuten

 indes gehörten den sich endgültig absetzenden Hagenern. „Wir haben nach Bennys Verletzung nicht

 die Nerven verloren, das war wichtig“, befand der Eintracht-Trainer, der Marc Oberste angesichts dessen

Nasenbeinbruchs so nicht einsetzen musste. Nun hofft Szargiej, dass Oberste und vielleicht auch Göller

gegen Ferndorf wieder mitspielen können. Die Bus-Rückreise nach Hagen trat Letzterer nach seinem

 Krankenhaus-Aufenthalt wieder mit an.

Eintracht Hagen: Minzlaff, Tesch (ab 40.); Wilhelm (2), Pries, Lütgenau (5/2), Kötter (5), Göller (3),

 Wulf (2), Cengiz (2), Schulte-Berthold (3), Kraus (10), Kreckler.

 

 

 

 

VfL Eintracht erreicht die 1. Hauptrunde 

 

 Longericher SC - VfL Eintracht Hagen 22:30 (14:13)

 

 

Wie bereits häufiger in dieser Saison: Einer schlechten 1. Halbzeit folgten gute 30 Minuten.

Die Grüngelben, die ohne Tim Gurol und Arthur Giela antreten mussten, verloren auch

noch Marc Oberste nach fühnzehn Minuten mit einem Nasenbeinbruch. Der rheinische

Oberligist behielt bis zur Pause die Oberhand (14:13) und konnte sich direkt nach

Wiederanpfiff gar auf 16:13 absetzen. Erst jetzt kam Sicherheit ins Spiel der Gäste,

die sich nach konsequenter Chancenausnutzung Tor für Tor absetzten. Erfreulich,

dass Michi Wulf nach langer Verletzungspause erstmals wieder eingesetzt werden

konnte. Hinzu kam eine gute Torwartleistung von Andreas Tesch, der Björn Minzlaff

nach ca. 20 Minuten ablöste. In der 1. Hauptrunde, die im August 2011 ausgetragen

wird, kann jetzt ein attraktives Los auf den VfL warten.

 

VfL Eintracht Hagen: Minzlaff, Tesch, Cengiz (1), Schulte-Berthold (4), Kraus (7),

Kreckler (n.e.) Wilhelm, Pries (2), Lütgenau (11/5), Oberste und Göller (5).

 

 

 

Mit Herz lässt Hamm Eintracht noch zittern

Hagen, 27.02.2011, Rainer Hofeditz (Westfalenpost)

 

Hagen. Hauptsache gewonnen! Wenn man im Abstiegskampf angekommen ist, wie Handball-Drittligist

VfL Eintracht Hagen vor dem Heimspiel gegen HSE Hamm, zählen nur die Punkte. Diese fuhren die

Grüngelben gegen die als Absteiger bereits feststehenden Gäste am Samstag Abend ein. Durch

einen 33:32 (16:14)-Erfolg.

Wer nach einer Viertelstunde prognostiziert hätte, dass es am Ende eine Zitterpartie wird, wäre als

notorischer Pessimist ausgegrenzt worden. Die Szargiej-Schützlinge starteten konzentriert und effektiv,

zogen über 4:0 und 10:3 davon und schienen den Treuesten der Treuen einen entspannten Abend bereiten

zu wollen. Die rund 250 Besucher hatten entweder keine Gelegenheit gefunden, das parallel laufende

Fußball-Bundesliga-Topspiel zwischen den Bayern und dem BVB live zu verfolgen (Eintracht-Manager

Jörg Brodowski, selbst Schalke-Sympathisant: „Bei mir zu Hause gucken viele Bayern-Fans“), oder ihnen

 war der Kampf des VfL Eintracht gegen ein Abrutschen in den Abstiegssumpf wichtiger. Bis zum 12:6 (15.)

konnten sie schöne Angriffe und Tore der wieder kompletten Grüngelben beklatschen und sich dann

entspannt zurücklehnen.

Mit dem ersten 3:0-Lauf der Gäste zum 12:9 wendete sich das Blatt, der zweite brachte den Tabellenvor-

letzten auf 14:13 heran (28.). „Wenn wir mit fünf, sechs Toren führen, will jeder der Held sein“, so erklärte

Linksaußen Jan Wilhelm, am Ende Haupttorschütze des VfL, das Abgleiten in unorganisierte Aktionen

 und überhastete Abschlüsse. Trainer Krzysztof Szargiej schüttelte immer wieder mit dem Kopf.

Nach der Pause zunächst weniger. Wieder kamen die Eintrachtler gut aus den Startlöchern und schienen

den Widerstand von Dominik Wiesemann (8 Tore), Manuel Mühlborn (6) und Co. über Zwischenstände von

19:14, 22:16 und 28:22 (48.) endgültig zu brechen. Nur vier Minuten später jedoch waren die Gäste beim 28:26

wieder dran. Jetzt flatterten den Grüngelben die Nerven.

Dreieinhalb Minuten vor Schluss bat Szargiej bei einer hauchdünnen 31:30-Führung zur Auszeit. Sie

fruchtete nicht:  Benjamin Göller verlor beim nächsten Eintracht-Angriff den Ball und konnte sich bei

Schlussmann Björn Minzlaff  dafür bedanken, dass er nach dem daraus resultierenden Tempogegenstoß

mit einer Glanzparade den Ausgleich verhinderte.

32:30 durch Marius Kraus, Anschluss der Gäste und 33:31 durch Patrick Lütgenau waren die Stationen

auf dem Weg zum Zittersieg, ehe Hamm mit der Schluss-Sirene zum Endstand verkürzte.

„In unserer Lage gibt es nur zwei Alternativen: Sich blamieren oder Herz zeigen. Wir haben uns für die zweite

 Möglichkeit entschieden“, so erklärte HSE-Trainer Micky Reiners die beherzte Gegenwehr des Absteigers.

„Ich habe vorher gesagt, dass das Spiel ganz schwer wird“, fühlte sich VfL-Coach Szargiej bestätigt. Er hätte

nichts dagegen gehabt, sich zu irren. So oder so: Das Polster zur Gefahrenregion ist gewachsen.

 

VfL Eintracht: Minzlaff, Tesch; Wilhelm (7), Lütgenau (4), Oberste (5), Göller (3), Giela (1), Cengiz (3),

Schulte-Berthold (4), Kraus (6), Gurol.

 

 

VfL unterstützte die Spendenaktion 

 

 

 

 

 lorkowski

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danke !

 

Uns fehlen die Worte, und sie fehlen uns doch nicht. Denn was wir durch Euch erleben durften ist einmalig! Es verschlägt fast die Sprache! Es erfüllt uns mit großer Dankbarkeit für alle, die sich beteiligt haben!

 

Liebe große Handball-Familie!

Liebe HSG’ler, liebe Eintracht’ler, liebe HCH’ler!

 

Es war ein wundervoller Abend, als die beiden Benefizspiele in der Gevelsberger Halle West gespielt wurden. Vom Allstar-Team, vom HC Haßlinghausen, von der HSG Gevelsberg-Silschede und vom VfL Eintracht Hagen! Ihr habt dazu beigetragen, dass über 800 Menschen in die Halle kamen, um Euch zu sehen, aber auch, um uns zu helfen.

 

Uns, das bedeutet in erster Linie unser Sohn und Bruder Lennart, der nach seinem Motorrad-Unfall querschnittsgelähmt ist und für ihn wir unsere Wohnung für ihn gerecht umgebaut haben und noch umbauen. Viele nötige Mittel konnten wir beschaffen, weil Ihr uns geholfen habt! Materiell war das eine Wucht! Viele, viele Spenden sind zusammen gekommen. Viele, viele Menschen haben gespendet. Die große Handball-Familie hat diese Spender zusammen geführt und zum Spenden animiert. Vielen Dank!

 

Doch auch emotional war der Abend eine riesengroße Geschichte für uns! Und für Lennart, der an dem Abend nicht dabei sein konnte, weil er noch in der Klinik behandelt werden musste. Denn die große Anteilnahe hat uns zutiefst berührt. Sie hat uns aber auch unendlich viel Kraft gegeben, weiterhin mit unserer Situation so positiv wie möglich umzugehen. Und auch dafür: Vielen Dank an die große Handball-Familie, die diese emotionale Unterstützung initiiert habt!

 

Wir finden, dass dieses Engagement, die Hilfen – materiell wie auch emotional – hervorgerufen haben, nicht hoch genug bewertet und von uns stark genug gedankt werden können. Daher legen wir unser Dankbarkeit, unsere Gefühle, unseren Mut, unser positives Denken und unsere Hoffnung in eine gute Zukunft in dieses Wort:

D A N K E !

 

Eure Familie Lorkowski

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benefizspiel des VfL Eintracht Hagen bei der HSG Gevelsberg-Silschede

1. Februar 2011 um 19:30 Uhr in der Halle West

Am 1.2.2011 lädt der Handball-Verbandsligist HSG Gevelsberg-Silschede zu einem Benefizspiel ein.

 

Der Erlös kommt Co-Trainer Dietmar Lorkowski und seiner Familie zugute. Hintergrund: Sein 22-jähriger Sohn Lennart hatte Ende November einen schweren Unfall mit dem Motorrad, war auf glatter Fahrbahn ausgerutscht und gegen einen Poller gestürzt. Ein Brustwirbel brach, Lennart Lorkowski ist seitdem ab Brustkorb abwärts querschnittsgelähmt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr mit einem Einlagespiel von Lollo's AllStars, die gegen die Oldies des HC Hasslinghausen spielen (2x20 min).

 

Um 19:30 Uhr beginnt das Benefizspiel zwischen HSG Gevelsberg-Silschede und dem VFL Eintracht Hagen (3.Liga). Der Eintritt ist frei, jedoch wird es eine Spendenbox geben. Weiterhin wird es zu einer Versteigerung eines Trikots kommen, welches alle Spieler unterschreiben werden. Für ausreichend Verpflegung ist gesorgt.

 

Für alle die an diesem Tag nicht können und trotzdem Spenden wollen, gibt es die Möglichkeit auf folgendes Konto eine Spende der Familie Lorkowski zukommen zu lassen:

HSG Gevelsberg-Silschede Kto:67272 Blz:45450050 Sparkasse Gevelsberg Verwendungszweck: Spende Familie Lorkowski.

 

Wir weisen drauf hin, dass die Parkplatzsituation an diesem Tag schwierig sein könnte und empfehlen eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Eintracht Fans können im Mannschaftsbus mitfahren. Der Eintracht Linienbus fährt um 18.00 Uhr ab Parkplatz Bredelle.

 

 

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Szargiej: „Diese Niederlage wird uns noch weh tun“
Westfalenpost Hagen - 30.01.2011 - Rainer Hofeditz
„Ich bin sehr enttäuscht. Wir hatten von der Qualität her die bessere Mannschaft, aber nicht die richtige Einstellung.“ Krzysztof Szargiej, Trainer des Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen, war nach dem Gastspiel in Spenge bedient. Die Rückfahrt aus Ostwestfalen traten die Grüngelben, vorher Tabellenvierter, mit einer 22:24 (11:16)--Pleite im Gepäck an. Jetzt muss man nach unten blicken.
Die Partie gegen den bisherigen „Lieblingsgegner“, der in den letzten Jahren stets besiegt worden war, stand von vornherein unter einem schlechten Stern. Neben den verletzten Marius Kraus und Tim Gurol sowie Rekonvaleszent Michael Wulf fehlte auch Levent Cengiz. Der Kreisläufer fuhr aus privaten Gründen nicht mit. Patrick Lütgenau (nach Grippe) und Arthur Giela (Beschwerden im Wurfarm) spielten zwar, waren von Topform aber weit entfernt. Wie viele Kollegen warfen auch die beiden Rückraum-Schützen zu oft unvorbereitet aufs Tor und machten es Spenges starkem Schlussmann Tobias Linke leicht zu glänzen. „Aber den beiden kann ich noch am wenigsten einen Vorwurf machen“, so Szargiej.
Nach dem 2:2 lief der VfL bis zur Pause der Musik hinterher. Wie zuletzt gegen Ahlen wurde in Halbzeit zwei eine Aufholjagd gestartet, die das 18:18 brachte. Eine Führung blieb den Eintrachtlern diesmal versagt. Auch weil Benjamin Göller in der Schlussphase zwei Zweiminutenstrafen erhielt und Fabian Schulte-Bertholt bei seiner dritten Hinausstellung „Rot“ sah. Nach dem 21:20 erzwangen zweimal Ebbinghaus und einmal Reinsch mit den Treffern zum 24:20 die Entscheidung.
„Diese Niederlage wird uns noch weh tun, wir werden sie bis Saisonschluss kaum ausbügeln können“, befürchtet Krzysztof Szargiej.
VfL Eintracht: Minzlaff, Tesch; Wilhelm (1), Pries, Lütgenau (2/1), Oberste (8), Göller (3), Giela (1), Schulte-Berthold (1), Kreckler (6/3).

 

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Im siebten Anlauf klappt es
3. HANDBALL-LIGA: TuS Spenge bezwingt VfL Eintracht Hagen mit 24:22
nw-news.de - 31.01.2011 - Dirk Kröger
Gleich zwei Negativserien beendete Handball-Drittligist TuS Spenge: Zum einen landete die Mannschaft nach sechs vorausgegangenen Niederlagen in Folge gegen diesen Gegner erstmals einen Erfolg gegen den VfL Hagen, zum anderen bedeutete das samstägliche 24:22 (16:11) den vierten Sieg in Folge – eine derart lange Erfolgsserie gab es in Spenge seit Jahren schon nicht mehr.
Der doppelte Punktgewinn gegen den bisherigen Tabellenvierten war ein verdienter. Und er sorgt dafür, dass in der Drittliga-Tabelle alles noch mehr zusammenrückt, dass der Kampf um den Klassenerhalt nun immer spannender wird. "Die Mannschaft weiß, worauf es ankommt", freute sich Spenges Trainer Heiko Holtmann vor allem über die kämpferische Einstellung seiner Schützlinge, während sein Gegenüber Krzystof Szargiej von einer "desolaten Leistung" des Titelanwärters sprach.
Für diese Leistung der Gäste aber waren in erster Linie die späteren Sieger verantwortlich, die mit einer über 60 Minuten überzeugenden Deckungsleistung Hagen das Torewerfen enorm schwer machten, zumal sie mit Tobias Linke einmal mehr einen Schlussmann hatten, der über weite Strecken eine Klasse-Leistung zeigte und die Gäste-Angreifer schier verzweifeln ließ.
Dass sich dann auch noch der Ex-Spenger David Kreckler gleich in der Anfangsphase drei Fehlwürfe leistete, spielte den Gastgebern natürlich in die Karten – und so setzten die sich schon in der Anfangsphase der Partie ab, wobei zwischenzeitlich sogar eine noch deutlichere Führung möglich gewesen wären, wenn nicht Sebastian Reinsch gleich zweimal bei Gegenstößen frei vor dem Hagener Tor gescheitert wäre. Und weil Spenge auch im Angriff schnell und variabel agierte, hatte sich die Mannschaft bis zur Pause einen beruhigenden Vorsprung heraus gespielt.
Für Spannung sorgten die Gastgeber selbst, denn nach dem Seitenwechsel leisteten sie sich eine "Auszeit" mit mehreren Fehlversuchen und vor allem zu schnellen Abschlüssen in Überzahl. Hagen glich zum 18:18 (45.) aus. "Ich hatte nie das Gefühl, dass das Spiel kippen könnte", sagte Heiko Holtmann später. Und er sollte Recht behalten. Schon allein die Körpersprache der Spenger zeigte auf, dass die einfach gewinnen wollten. Genau das taten sie. Die Mannschaft bewahrte kühlen Kopf, stand in der Deckung weiter stabil und wartete im Angriff auf sichere Chancen. Und so war die Partie allerspätestens beim 24:20 in der 58. Minute entschieden. Und nun darf am kommenden Samstag ruhig der fünften Sieg hintereinander folgen.

 

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TuS Spenge verpasst gegen Hagen die frühzeitige Entscheidung
Westfalenblatt - 31.01.2011 - HK
Die wichtigere Serie hat gehalten: Nach zuvor sechs Niederlagen in Folge gegen Eintracht Hagen gewann Handball-Drittligist TuS Spenge diesmal verdient mit 24:22 (16:11) und fuhr den vierten Sieg in Folge ein.
»Wir wissen, worauf es ankommt und haben wieder alles in den Kampf gelegt«, freute sich TuS-Trainer Heiko Holtmann. Dass die nunmehr 18:16-Zähler erstmals ein positives Punktekonto bedeuten, war dabei nicht mehr als eine Randnotiz.
Wie schon vor zwei Wochen gegen Schalksmühle diktierte der TuS in der ersten Halbzeit mit seiner aggressiven Abwehr und einem starken Tobias Linke im Tor das Geschehen und geriet im gesamten Spiel nie in Rückstand. Spenge hätte allerdings schon zur Pause höher führen müssen und sich den Nervenkitzel in der zweiten Halbzeit ersparen können.
Ausgerechnet der Ex-Spenger David Kreckler verhalf dem TuS zu Beginn mit drei Fehlwürfen von Rechtsaußen in die Spur und zur 6:2-Führung nach zehn Minuten. Spenge zeigte das variablere Angriffsspiel, zwang die hilflos wirkenden Hagener immer wieder zu Ballverlusten und hätte die Partie schon in der ersten Hälfte entscheiden müssen. Doch unter anderem wurden drei Gegenstöße durch Sebastian Reinsch (2) und Christoph Harbert gegen Torwart Björn Minzlaff vergeben. Immerhin trug Reinsch mit zwei herausgeholten Siebenmetern dazu bei, dass Spenge den Vier-Tore-Vorsprung verteidigte. Auf der anderen Seite waren die gefürchteten Hagener Rückraumschützen Patrick Lütgenau und Marc Oberste nahezu abgemeldet. All das nutzte Spenge zu einer 16:11-Führung zur Pause.
Kaum einer der 450 Zuschauer hatte das Gefühl, dass der TuS Spenge das Spiel noch verlieren könnte. Doch mit Wiederanpfiff ging bei den Gastgebern die Konzentration flöten. Überhastete und unvorbereitete Abschlüsse sowie zwei miserable Überzahlspiele mit 0:2-Toren (!) brachten die Eintracht beim 16:14 (37.) wieder ins Spiel. Ganze neun Minuten dauerte es, ehe Christoph Mylius das erste Spenge Tor der zweiten Halbzeit erzielte. Auch in der Abwehr fehlte plötzlich die letzte Konsequenz, Oberste kam nahezu unbedrängt aus dem linken Rückraum zum Abschluss und schaffte mit einem Hattrick zum 18:18 (45.) wieder den Ausgleich.
Die Schlüsselszenen, dass der TuS Spenge nicht zum siebten Mal in Folge gegen Hagen mit leeren Händen die Halle verließ, ereigneten sich in der 50. und 51. Minute. Keeper Linke verhinderte gegen den frei vom Kreis werfenden Fabian Schulte-Berthold das 21:21 und im Gegenzug kassierten die Gäste gleich zwei Zeitstrafen. Zwar vergab Spenge durch den eingewechselten Dennis Mathews den zweiten Siebenmeter, doch Ebbinghaus erzielte das 22:20 (53.) und das 23:20 (55.). Nach einer weiteren Doppelzeitstrafe gegen Benjamin Göller machte Sebastian Reinsch mit einem Konter zum 24:20 (58.) endgültig alles klar. Nach seinen drei Fehlwürfen in der ersten Halbzeit war der Spenger Linksaußen-Spieler besonders erleichtert: »Wenn wir heute verloren hätten, hätte ich es mir persönlich vorgeworfen. Das Spiel hat mal wieder gezeigt, dass in dieser Liga alles möglich ist.« Und mit dieser Warnung sollten die Spenger Handballer auch das folgende Spiel beim Tabellenschlusslicht TSG Hatten-Sandkrug angehen. Dann hält auch die wichtigere Serie.

 

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Beim „Lieblingsgegner“ soll VfL-Serie halten
Westfalenpost Hagen - 28.01.2011 - Rainer Hofeditz
Jede Serie geht einmal zu Ende. „Hoffentlich nicht heute Abend“, drücken die Fans des Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen ihrer Mannschaft für das Gastspiel beim TuS Spenge die Daumen. Bisher haben die Grüngelben in diesem Jahrtausend alle Duelle mit den Ostwestfalen gewonnen.
Sieben Mal standen sich die beiden Klubs seit Spenges Zweitliga-Abstieg in Punktekämpfen gegenüber, einmal im Pokal. Immer verließ der VfL Eintracht als Sieger das Parkett. Zuletzt im September in Helfe, als die Schützlinge von Trainer Krzysztof Szargiej mit 29:25 die Oberhand behielten. Das soll heute ab 19.15 Uhr in der Spenger Großturnhalle am Schulzentrum nicht anders werden.
Der VfL-Coach hält allerdings genauso wenig vom Aussagewert einer Serie wie vom Blick auf die Tabelle nach jedem Spiel. Was er mit Spenges Übungsleiter Heiko Holtmann gemeinsam hat. „Nach 30 Spieltagen wird abgerechnet“, sagt der. Es könnte aus Szargiejs Mund kommen.
Zurzeit stehen die Ostwestfalen (Krzysztof Szargiej: „Die haben eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern“) einen Punkt hinter dem rettenden neunten Platz auf Rang zehn. Die letzten drei Partien - in Hamm (33:30), gegen Uerdingen (21:20) und Schalksmühle-Halver (30:28) - wurden gewonnen. Ein Handicap: Stammtorwart Sascha Grote (Innenbandriss) fehlt.
Beim VfL Eintracht sind die verletzten Marius Kraus, Tim Gurol und Michael Wulf nicht dabei. Patrick Lütgenau stieg nach einer Grippe wieder ins Training ein, Arthur Giela (Probleme im Wurfarm) ebenfalls. Falls Lütgenau noch Pausen braucht, muss auf der rechten Seite improvisiert werden. Jan Wilhelm oder ein Kreisläufer könnten hier aushelfen.

 

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TuS Spenge empfängt Angstgegner Eintracht Hagen
Westfalenblatt - 29.01.2011 - HK
32 Punkte müssen es für den Klassenerhalt schon sein, glaubt Trainer Heiko Holtmann. Exakt die halbe Miete hat Handball-Drittligist TuS Spenge in 16 Spielen eingefahren. Mit einem Heimsieg gegen den VfL Eintracht Hagen (Samstag, 19.15 Uhr) besteht die Möglichkeit, erstmals in dieser Saison ein positives Punktekonto aufzuweisen.
»Danach haben wir Auswärtsspiele in Hatten und Barnstorf. Das ist eine große Chance, uns aus der Abstiegszone herauszuboxen«, hat Holtmann in den nächsten Wochen Platz neun im Visier. Auch seinen Spielern sei das bewusst, denn trotz der zweiwöchigen Pause herrsche im Training eine angespannte Stimmung.
Hagen ist jedoch der Angstgegner des TuS Spenge. 23:28, 26:31, 31:35, 26:29, 28:29, 25:29 - alle sechs Duelle (darunter ein Pokalspiel) in der Regionalliga beziehungsweise 3. Liga wurden in den vergangenen drei Jahren verloren. »Wir hatten auch gegen Schalksmühle dreimal in Folge verloren und haben sie vor zwei Wochen geschlagen. Im Vergleich zum Hinspiel ist meine Mannschaft gewachsen und eingespielter«, gibt sich Heiko Holtmann gewohnt optimistisch.
In einem kuriosen Hinspiel verlor der TuS Spenge unnötigerweise mit 25:29. Ohne Christaki Kolios, Jan Ober und Sascha Kampeter - zudem sah Stefan Dessin nach 28 Minuten die rote Karte - machte der TuS aus einem 5:12-Rückstand eine 24:22-Führung. In der Schlussphase jedoch drehte Hagen dank der Schlagwürfe seines torgefährlichen Mittelmanns Marc Oberste die Partie. »Wir haben diesmal in der Abwehr mehr Alternativen. Hagen ist eine körperlich robuste Mannschaft, das müsste uns liegen«, sagt der Spenger Coach. Vor allem gilt es, die Kreise von Linkshänder Patrick Lütgenau zu stören. Fehlen wird der Mannschaft des ehemaligen Essener Bundesliga-Trainers Krzsyztof Szargiej ihr bester Torschütze Marius Kraus. Der Linksaußen fällt ebenso verletzt aus wie sein Stellvertreter Tim Gurol.
Beim TuS Spenge gehört am Samstag der vom VfL Mennighüffen verpflichtete Rückraumspieler Till Orgel erstmals zum Kader. »Von ihm dürfen wir natürlich keine Wunder erwarten, ich werde ihn nicht verheizen«, stellt Holtmann klar. Das gilt auch für Dennis Mathews, der nach langer Verletzungspause wieder dabei ist. In der Anfangsformation wird deshalb wieder Sebastian Reinsch auf Linksaußen stehen. »Am liebsten wäre es mir, wenn die Spieler, die gegen Schalksmühle auf dem Parkett gestanden haben, es auch gegen Hagen richten«, bringt Holtmann seine Erwartungen auf den Punkt. Dann klapptÕs auch mit dem positiven Punktekonto.
In Sachen Personalplanung bahnt sich beim TuS eine erste Entscheidung an. Sascha Kampeter hat seinen Vertrag fristgerecht gekündigt. Landesligist CVJM Rödinghausen ist an dem Rückraumspieler ebenso interessiert wie an Kreisläufer Lennart Pamp vom TuS Spenge II. Als neuer Trainer beim CVJM ist der Engeraner Hartmut Rittersberger (bis zum Sommer bei der HSG Hüllhorst) im Gespräch.

 

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Spenge vor sechstem Anlauf
nw-news.de - 29.01.2011 - Dirk Kröger
Fünf Mal in Folge (vier Meisterschaftsspiele, eine Pokal-Begegnung) verlor Handball-Drittligist TuS Spenge zuletzt gegen den VfL Eintracht Hagen. Der gastiert am Samstag ab 19.15 Uhr bei den Holtmann-Schützlingen – und die nehmen den sechsten Anlauf zu einem Sieg gegen ihren "Angstgegner".
Der Spenger Trainer hat viel Respekt vor dem zweiten Rückrundengegner seines Teams, das zwar vergleichsweise schwach in die Saison startete und nur 4:6 Punkte aus den ersten fünf Meisterschaftsbegegnungen holte, sich dann aber enorm steigerte und als aktueller Rangvierter mit 21:11 Zählern durchaus noch auf die Tabellenspitze schielen darf. "Die sind auf jeder Position gut besetzt", weiß Heiko Holtmann. Vor allem den Rückraum der Hagener schätzt der Spenger Coach. In dem steht mit dem Halbrechten David Kreckler übrigens auch ein Spieler, der schon einmal für Spenge aktiv war. Probleme allerdings hat Hagen momentan auf der Rechtsaußenposition, denn Marius Kraus ist verletzt und auch sein aus der 2. Mannschaft gekommener Vertreter fällt verletzungsbedingt aus.
So ganz frei von personellen Problemen sind auch die Ostwestfalen nach wie vor nicht, denn Torhüter Sascha Grote und Mittelmann Marco Büschenfeld werden noch mindestens sechs, eher acht Wochen fehlen. Aber immerhin meldete sich inzwischen Linksaußen Dennis Mathews zurück, der nach einer langen Verletzungspause im Training einen guten Eindruck hinterließ. Da auch Neuzugang Till Orgel spielberechtigt ist (Holtmann: "Er wird Stefan Dessin entlasten können!"), haben die Gastgeber in personeller Hinsicht wieder etwas mehr Alternativen als zuletzt.
Die Wichtigkeit der Begegnung erklärt sich schon allein aus der Tabellenlage. Momentan belegt Spenge mit 16:16 Punkten den zehnten Platz, der am Saisonende den Abstieg in die Oberliga bedeuten würde. Aber nur ein Punkt trennt das Team aus dem Kreis Herford vom Rangneunten Ahlener SG. Und diesen einen Punkt kann die Mannschaft mit einem Sieg am Samstag gut machen, dann also in der montäglichen Tabelle über dem berühmten Strich stehen. Dem würde Hagen im Falle einer Niederlage bei dann nur noch drei Punkten Vorsprung auch noch einmal gefährlich nahe kommen. Im Falle eines Sieges in Spenge dagegen kann der VfL Eintracht weiter vom Titel träumen.
"Hagen gewinnt seine Spiele meistens durch eine starke Abwehr", weiß Heiko Holtmann und fordert deswegen vom eigenen Team, im Angriff eine hohe Trefferquote hinzulegen, wobei er nach langen Spielzügen besonders auf Tore von Außen und vom Kreis hofft. Die eigene Deckung wird keine Umstellung erfahren, die gewohnte 3:2:1-Formation soll den Hagener Rückraum lahm legen.

 

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Trainer Szargiej packt Team in der Pause bei der Ehre

Westfalenpost Hagen - 22.01.2011 - Rainer Hofeditz

 

„Ich glaube es nicht!“ Jörg Brodowski, Manager des Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen, streckte

beim Schlusspfiff begeistert eine Faust in die Höhe. Nach einem 12:17-Halbzeitrückstand bezwangen

die im zweiten Abschnitt wie ausgewechselt spielenden Grüngelben die Ahlen-Hamm-Youngsters

 noch mit 30:24.

450 Zuschauer erlebten am Ischeland ein verrücktes Handballspiel. In Halbzeit eins starteten die

Schützlinge von Coach Krzysztof Szargiej zwar ordentlich (4:2), verloren jedoch schnell den Faden

und lagen beim 5:6 erstmals zurück. Es wurde immer schlimmer. Als Szargiej in der 22. Minute

 zur Auszeit bat, stand es 7:12. Auch die Auszeit blieb wirkungslos. Über Zwischenstände von

 8:14 und 11:17 ging es in die Pause.

Mannschaftsführer Patrick Lütgenau hatte wegen einer fiebrigen Erkältung noch nicht gespielt,

Arthur Giela und Axel Schulte, beide nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte, wenig bis kaum. „Man sieht,

dass wir heute dünn besetzt sind“, blieb Jörg Brodowski nur die Hoffnung auf Szargiejs

Pausenansprache.

Und die trug Früchte. Kevin Wiegers gelang für die Gäste zwar noch das 12:18, aber dann kam

der VfL. Und zwar gewaltig! Mit Patrick Lütgenau, der wie Giela nur im Angriff spielte. In der

 Abwehr wurden die beiden durch Marc Oberste und Fabian Schulte-Berthold ersetzt. Lütgenau

 traf trotz Grippe fünfmal, Giela erzielte seine vier Tore ebenfalls im zweiten Durchgang.

Über 14:19 und 16:20 arbeitete sich der VfL Eintracht heran. Dann kam der große Auftritt von

 Benjamin Göller, der die Treffer Nummer 17, 18 und 20 erzielte. Letzterer brachte den Ausgleich.

Das 20:20 war nur eine Zwischenstation, denn jetzt waren die Gastgeber von Macke (5),

Krings (5), Weber (5/3) und Co. nicht mehr zu stoppen. Als Tim Gurol in der 54. Minute auf

27:22 erhöhte, war die Frage nach dem Sieger geklärt. Schade nur, dass der quirlige

Rechtsaußen kurz danach mit Verdacht auf Muskelfaserriss vom Feld humpelte.

 

„Heute bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft“, daraus machte der Eintracht-Trainer am

Ende kein Hehl. Wie er seine Truppe in der Pause aufgerüttelt hatte, wollte Szargiej

nicht verraten. „Er hat sie bei der Ehre gepackt“, übernahm dies Torwarttrainer Dirk

 Sackmann. „In der zweiten Halbzeit gingen die Spieler den Schritt, den sie in der

ersten nicht gegangen sind.“

 

VfL Eintracht: Minzlaff, Tesch; Wilhelm (5/3), Lütgenau (5/1), Oberste (3), Göller (5),

Giela (4), Cengiz, Schulte-Berthold (3), Gurol (3), Kreckler (2/2).

 

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Gurol ist für Drittliga-Team Bereicherung
Westfalenpost Hagen - 20.01.2011 - Rainer Hofeditz

 

Drei Minuspunkte trennen die Drittliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen von der Tabellenspitze, zwei davon verspielten sie in Ahlen. Am 17. September 2010 führten die Schützlinge von Trainer Krzysztof Szargiej drei Minuten vor Schluss mit 29:27, mussten sich am Ende jedoch mit 30:31 geschlagen geben. Heute um 20 Uhr steht in der Enervie Arena am Ischeland das Rückspiel gegen die Ahlen-Hamm Youngsters an.
„Eine starke Mannschaft, die keineswegs nur aus guten Nachwuchsspielern besteht“, wundert sich der Eintracht-Coach nicht darüber, dass die Gäste als Tabellenneunter nur zwei Zähler hinter dem VfL Eintracht stehen. „Die haben einige erfahrene Spieler in ihren Reihen, die schon höher gespielt haben.“
Dirk Hartmann zählt dazu, der in jungen Jahren das Eintracht-Trikot trug. Später war er unter anderem für Erstligist Gummersbach am Ball. Heute vor einer Woche sicherte der mittlerweile 28-jährige Rückraumakteur mit seinem sechsten Treffer den Ahlener 27:26-Sieg gegen GWD Minden II. Gleich zwölfmal erfolgreich war im Hinspiel gegen Hagen Hartmanns 35-jähriger Rückraum-Kollege Dainius Skarbalius.
Warnen muss Krzysztof Szargiej sein Team vor den Qualitäten der Ahlener nicht, dazu ist die Hinspielpleite noch zu gut in Erinnerung. Sieben Treffer gingen damals auf das Konto von Rechtsaußen Marius Kraus, der nach seiner Handoperation ebenso noch fehlt wie Rekonvaleszent Michael Wulf. Der aus dem Verbandsliga-Team hochgezogene Tim Gurol erwies sich zuletzt beim 29:25-Sieg gegen Wermelskirchen als Bereicherung auf der rechten Seite und wird auch heute wieder dabei sein. Mittlerweile ist er im Drittliga-Team „festgespielt“ und müsste vor seiner Rückkehr in die Reserve, die den Oberliga-Aufstieg anpeilt, zwei Spieltage pausieren.
Arthur Giela (Probleme am Wurfarm), Axel Schulte (Virusinfektion) und Patrick Lütgenau (Erkältung) waren im Vorfeld der heutigen Partie mehr oder weniger gehandicapt, werden aber wohl spielfähig sein. Im Gegensatz zur Klubführung guckt Krzysztof Szargiej nach eigener Aussage nicht auf die Tabelle. „Das mache ich erst im Mai, wenn abgerechnet wird“, sagt der VfL-Coach. „Bis dahin will ich immer gewinnen. Wir müssen an unsere Stärken glauben.“

 

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An Defensivleistung anknüpfen
Ahlener Zeitung - 20.01.2011 - Kristian van Bentem

 

„Das waren super Trainingsbedingungen. Die Woche war zwar anstrengend, hat aber viel gebracht“, blickt Rob de Pijper auf das Trainingslager der Bundesliga-Handballer der HSG Ahlen-Hamm als Co-Trainer zufrieden zurück - als Chef-Coach der HSG-Youngsters dagegen fast schon etwas neidisch. „So etwas würde ich mir für meine Mannschaft auch mal wünschen, aber das ist natürlich unrealistisch.“ Keineswegs für utopisch hält de Pijper dagegen einen Sieg seiner Truppe im Drittliga-Spiel beim VfL Eintracht Hagen am Freitagabend (20 Uhr). „Wenn wir an die Abwehrleistung aus dem Spiel gegen Minden anknüpfen, haben wir eine gute Chance“, ist er überzeugt.
Während seines Fuerteventura-Aufenthalts erreichten den Coach gute Nachrichten. Co-Trainer Frank Wolters, der ihn vertrat, konnte nicht nur von zwei wichtigen Punkten gegen Minden berichten. „Nur 26 Gegentore sind sehr erfreulich“, meint de Pijper angesichts der Saison-Bestmarke. Allerdings verschwieg Wolters im Rapport auch die vielen leichtfertigen Abspielfehler in der Offensive nicht. „Das müssen wir in Hagen natürlich abstellen“, weiß der Pijper.
Die Favoritenrolle schiebt der Coach allerdings dem Gegner zu. Was nicht wundert angesichts der statistischen Tatsachen, dass Hagen bislang nur ein Heimspiel nicht gewann, während die Youngsters auswärts erst einen Sieg verbuchten.
Bleibt zu hoffen, dass Sebastian Schmidt nicht ausfällt. Der angeschlagene Keeper konnte in dieser Woche zumindest nicht trainieren - Einsatz offen.

 

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VfL Eintracht blickt nach oben
Brodowski: „Wir wollen nach wie vor Erster werden“
Westfalenpost Hagen - 19.01.2011 - Rainer Hofeditz

 

Die erste Saisonniederlage kassierte Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen im September in Ahlen. Am Freitag um 20 Uhr steht in der Enervie Arena am Ischeland das Rückspiel an. Eintracht-Manager Jörg Brodowski im Interview:
Frage: Nach der jüngsten 30:32-Heimniederlage von Tabellenführer Leichlingen gegen Altenhagen-Heepen beträgt der Rückstand zur Spitze nur noch drei Minuspunkte. Ist es das erklärte Ziel des VfL Eintracht, diesen Rückstand aufzuholen?
Jörg Brodowski: Natürlich! Wir sind in die Saison gegangen, um Erster zu werden, und das wollen wir nach wie vor. Zumal wir bis auf Leichlingen noch alle Mannschaften, die mit vorne stehen, in eigener Halle empfangen. Aber man muss auch sehen, dass es nur drei Punkte zum zehnten Platz sind, der nicht mehr zum Klassenerhalt reicht. Wir müssen uns erst einmal nach unten absichern und wollen dann nach oben angreifen. Für beides brauchen wir am Freitag unbedingt einen Sieg.
Frage: Die Drittliga-Meisterschaft würde zu Aufstiegsspielen berechtigen. Wäre der VfL Eintracht Hagen überhaupt für die künftig eingleisige 2. Bundesliga gerüstet?
Brodowski: Darüber mache ich mir momentan überhaupt keinen Kopf. Schon die künftige dritte Liga wird stark und teuer genug. Allein die Abgaben an die Berufsgenossenschaft werden in den nächsten Jahren von 12 000 auf 24 000 Euro steigen. Und wenn man sieht, welche Vereine aus der zweiten Liga herunterkommen werden, dann kann man nicht davon ausgehen, dass wir auch in der nächsten Saison wieder ganz oben mitspielen können. Dazu müssten wir schon neue Sponsoren hinzugewinnen.
Frage: Wie hoch ist der aktuelle Etat?
Brodowski: Er liegt bei rund 200 000 bis 220 000 Euro, das ist ja kein Geheimnis. Den werden wir steigern müssen.
Frage: Im Januar beginnen in der Regel die Personalplanungen für die nächste Saison. Wie sieht es damit aus?
Brodowski: Wir haben erste Gespräche geführt, es gibt keinen Spieler, der nicht grundsätzlich bleiben möchte. Die individuellen Gespräche werden demnächst folgen.
Frage: Was ist mit Trainer Krzysztof Szargiej? Auch sein Vertrag läuft zum Saisonende aus.
Brodowski: Krzysztofs Vertag ist im Grunde unbegrenzt. Er kann arbeiten, so lange er will. Als ehemaliger Profi ist er sehr ehrgeizig. Seit Amtsantritt im vergangenen Juni war er, abgesehen von der Urlaubszeit, jeden Tag in Hagen. Während des Ischelandhallen-Ausbaus hat ihm die unbefriedigende Trainingssituation nicht gefallen. Aber das ist ja vorbei. Ich gehe davon aus, dass Krzysztof die Mannschaft auch in der nächsten Saison trainiert.
Frage: Zurzeit hat der VfL Eintracht Hagen elf Minuspunkte auf dem Konto. Wie viele kann man sich wohl leisten, wenn man Meister werden will?
Brodowski: Um die 16, schätze ich. Das Spiel am Freitag gegen Ahlen ist für mich eine richtungweisende Partie. Der Gegner hat nur zwei Punkte weniger auf dem Konto und das Hinspiel gewonnen. Ich hoffe, dass möglichst viele Handballfreunde die Bedeutung dieser Partie erkennen und die Mannschaft unterstützen. Unser Zuschauerschnitt liegt bei etwa 500, wenn man aber das Heimspiel gegen Schalksmühle herausnimmt, sind es nur um die 370. Bei solch einer Zahl brauchen wir über möglichen Zweitliga-Handball nicht zu reden. 500 bis 600 Leute sollten am Freitag schon in der Halle sein.

 

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„Ische XXL“ wieder für den Schulsport geöffnet
Westfalenpost Hagen - 18.01.2011 - Rainer Hofeditz

 

Am 31. Oktober 2010 wurde die ausgebaute Ischelandhalle wieder in Betrieb genommen. Gewerkelt wird an der und rund um die „Ische XXL“, die jetzt Enervie Arena heißt, noch immer. Jetzt wird sie wieder für den Schulsport geöffnet.

Ab Montag sollte die auf 3030 Plätze erweiterte heimische Renommiersportstätte nach mehreren Verzögerungen auch dem Schulsport wieder zur Verfügung stehen. Dieser Termin wurde eingehalten - aber nur mit Einschränkung. Während Basketballer, Handballer, Tischtennisspieler und Fußballer den Liga- oder Turnierbetrieb, der unterschiedliche Anforderungen an Ausstattung und Technik stellt, mit mehr oder weniger großen Anlaufproblemen wieder aufgenommen haben, ist die Halle momentan nur sehr begrenzt schulsporttauglich. Und auf eigenes Risiko der Sportpädagogen.

Abtrennvorhänge, die - wie vor dem Umbau - eine Unterteilung der Sportstätte in drei Drittel ermöglichen, gibt es noch nicht. Die alten wurden entfernt, die neuen sollen in rund drei Wochen geliefert werden. „Wir haben immer gesagt, dass wir neue Vorhänge nur installieren können, wenn dafür noch Geld übrig bleibt“, so Christine Grebe. „Dass dies der Fall war, zeichnete sich erst spät ab“, erklärt die Projektbetreuerin die späte Bestellung der neuen Trennvorhänge.

Innenliegende Türklinken ein Verletzungsrisiko
Andere Faktoren, die momentan für den Schulsport noch ein Sicherheitsrisiko darstellen, sind weniger plausibel erklärbar. Über Glastüren kurz hinter der Handball-Auslinie wurde an dieser Stelle schon berichtet. Bei Drittliga-Spielen des VfL Eintracht werden sie mit großen Matten zugestellt, was zur Folge hat, dass Zuschauer die ursprünglich vorgesehenen Aufgänge zu den Kopftribünen nicht begehen können. An einer Hallenseite hat man inzwischen eine bauliche (Not-)Lösung gefunden.

Alle Türen in der Halle sind mit Klinken bzw. Bügeln zur Spielfeldseite hin ausgestattet. Aus Brandschutzgründen nachvollziehbar, für den Schulsportbetrieb aber unzulässig. Hier sind Türen mit einer planen Fläche vorgeschrieben, die kein Verletzungsrisiko darstellen. Um diesem Erfordernis gerecht zu werden, müssen Klinken demontiert oder Matten zum Schutz aufgestellt werden.

Aufgänge und Geländer der neuen Gegentribüne bergen ohne Prallschutz Verletzungsgefahren. Banden, die vor der Tribüne installiert werden, sollen die Situation entschärfen.

Urinalbecken fehlen
Sowohl beim Fußball-Hallenmasters mit 20 Mannschaften am vergangenen Wochenende als auch beim ganz langsam wieder anlaufenden Schulsport - am Montag war eine einzige Klasse in der Halle - wurde die Toilettensituation im Sportlerbereich zum Thema. Zwei behindertengerechte WCs und eine Damen-Toilette gibt es auf dieser Ebene, aber keine Urinalbecken mehr. „Eine Fehlplanung“, findet nicht nur Bodo Sonnenschein, Sportlehrer am Theodor-Heuss-Gymnasium, „wenn der Schulsport demnächst wieder voll läuft und die Toiletten besetzt sind, machen die Jungs wer weiß wo hin. Ich kann sie nicht ohne Aufsicht ins Foyer lassen.“

Ebenfalls ein Thema, wenn auch von den Zuschauern unbemerkt, war beim Hallenfußballturnier die Musik- und Zeitmessanlage. Erst kurz vor Turnierbeginn und mit Unterstützung des Fachmannes Dirk Hildebrandt, der bei Phoenix Hagen für die Ton- und Lichteffekte zuständig ist, gelang es dem computeraffinen Fußball-Kreisgeschäftsführer Peter Claußnitzer, die Zeitmessung turniergerecht umzustellen. „Die Anlage bietet technisch alles, ist aber von Semiprofis kaum zu bedienen“, weiß Hildebrandt, dass auf die Hallenwarte Verdi Sacher und Wolfgang Friedrich noch einiges zukommt. Letzterer nimmt es gelassen: „Die neue Halle ist insgesamt toll, aber wie ein starker Motor, der erst noch eingestellt werden muss.“

 

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Aktuelles kurz und knapp:

 

- WHV-Pokal 3. Runde: 1. Mannschaft spielt am 05.03.2011 in Köln gegen Longerich; 17:00 Uhr
- WHV-Pokal 3. Runde: 2. Mannschaft spielt am 04.03.2011 in Bielefeld gegen Altenhagen-Heepen; 20:00 Uhr
- Am Dienstag 1. Februar 19:00 Uhr in Gevelsberg: Benefizspiel gegen HSG Gevelsberg