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Berichte 2011/2012

 

Ankündigung

 
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1. Spieltag
20:20 beim Drittliga-Start in Wermelskirchen
Bauerkamp raubt Eintracht den Sieg
Westfalenpost Hagen, 11.09.2010, Rainer Hofeditz
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Trainer Krzysztof Szargiej und Benjamin Göller, gestern Haupttorschütze des VfL Eintracht. Foto: Michael Kleinrensing
Die Handballer des VfL Eintracht Hagen sind mit einer Punkteteilung in die erste Drittliga-Saison gestartet. Das Duell zwischen dem gastgebenden TuS Wermelskirchen, Dritter der vergangenen Regionalliga-Spielzeit, und dem Regionalliga-Vizemeister Hagen endete 20:20 (10:8).
„Ob es am Ende ein Punktverlust für uns war oder ein -gewinn, ist schwer zu sagen“, war sich Eintracht-Trainer Krzysztof Szargiej nicht schlüssig. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, das beide hätten gewinnen können.“ Am Ende indes waren die Eintrachtler vor rund 500 Zuschauern (100 Hagener) näher dran. David Kreckler per Siebenmeter, Benjamin Göller und Levent Cengiz wandelten in der Schlussphase einen 17:19-Rückstand in eine 20:19-Führung um. 35 Sekunden waren noch zu spielen, Wermelskirchen nahm eine Auszeit. Danach glich Stefan Bauerkamp aus.Hagen hatte noch 20 Sekunden und griff an. Aber zum Sieg reichte es nicht mehr. Auch weil die Referees, mit denen die Gäste in der Schlussphase einige Male haderten, nach einem ­Wermelskirchener Foul die Uhr nicht anhielten, als die Hausherren den Ball clever blockierten. Am Ende gab es nur noch einen direkten Freiwurf. Axel Schultes Versuch wurde abgeblockt - das war’s.Nachdem der Wermelskirchener Lukas Tebbe das erste Drittliga-Tor erzielt hatte, brachten Marc Oberste, Marius Kraus, Benjamin Göller und „Nico“ Rihter Eintracht mit 4:1 nach vorn. Aber die Hausherren konterten und gingen über ein 9:6 mit einem Zweitore-Vorsprung in die Pause. In Abschnitt zwei glich der VfL nach 8:11-Rückstand zum 11:11 aus, um dann wieder hinterherzulaufen (15:13, 18:15). Bis zum letzten Zwischenspurt. Eine abwechslungsreiche Partie also.„Die Deckung hat gut gestanden, Björn Minzlaff stark gehalten“, lobte Szargiej. 16 Paraden zeigte der Hagener Torwart. „Im Angriff sind wir zu sehr verkrampft“, so Szargiej. Drei verworfene Siebenmeter von Patrick Lütgenau, Jan-Niklas Richter und David Kreckler kamen hinzu. Das kostete am Ende den Sieg.
VfL Eintracht: Minzlaff, Tesch; Wilhelm, Lütgenau (3), Oberste (2), Schulte (2), Sideri, Göller (4), Cengiz (2/1), Schulte-Berthold, Kraus (3), Richter (3/1), Kreckler (1/1).

 

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Wermelskirchen wartet :
VfL mit breiter Brust in den Start-Knüller
Westfalenpost Hagen, 09.09.2010, Rainer Hofeditz
Bereits im Juni begann der von Tusem Essen zurückgekehrte Chefcoach Krzysztof Szargiej, die Drittliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen auf die Meisterschafts-Saison 2010/11 vorzubereiten. Heute geht der Kampf um Punkte los. Mit einem Gastspiel beim TuS Wermelskirchen, das um 20.30 Uhr in der Schwanenhalle beginnt.
Die erste Auswärtshürde hätte höher nicht sein können. Punktgleich mit Vizemeister Hagen landete Wermelskirchen in der vergangenen Regionalliga-Saison auf dem dritten Platz, ist nach dem Aufstieg von Meister OSC Rheinhausen also der hochkarätigste Gegner, der von den bisherigen Kontrahenten übrig geblieben ist. Und dass die Bergischen schwächer geworden sind, glaubt Krzysztof Szargiej nicht. Eher stärker.
„Mit Martin Wozniak von Tusem Essen und dem Düsseldorfer Frank Berblinger hat sich Wermelskirchen noch einmal verstärkt“, weiß der VfL-Coach. Als er Trainer in Essen war, kam Wozniak verletzungsbedingt zwar weniger zum Zuge, berichtet Szargiej, aber wenn der Halblinke fit sei, sei er genau wie Rechtsaußen Berblinger eine Bereicherung für den Vorjahresdritten, der mit Spielertrainer Lars Hepp, dem Ex-Eintrachtler Robert Heinrichs, Kim Neuenhofen oder Dirk van Walsem weitere Hochkaräter in seinen Reihen hat. „Wermelskirchen hat sich hohe Ziele gesteckt, will um den Aufstieg mitspielen“, so Szargiej, „aber das wollen wir auch.“
Trotz des Wissens um die Stärke des Gegners habe man Grund, mit breiter Brust nach Wermelskirchen zu reisen, sieht der nach Hagen zurückgekehrte Chefcoach sein Team für die schwere Aufgabe gerüstet. Neben Rekonvaleszent Michael Wulf ist nur der Einsatz des verschnupften Daniel Pries fraglich, aber auf der Linksaußen-Position sind die Eintrachtler ja mit „Niko“ Richter und Schalksmühle-Rückkehrer Jan Wilhelm gut bestückt. David Kreckler, der wie Benjamin Göller von Zweitliga-Absteiger Leichlingen kam, hat seine Verletzung auskuriert. „Er steht als Alternative bereit“, so Szargiej.
„Das Spiel wird im Kopf entschieden“, glaubt der Hagener Coach, der natürlich hofft, dass das Eintracht-Team heute erfolgreicher ist als vor knapp einem Jahr.
Am 2. Oktober 2009 gab es in der Schwanenhalle eine 26:30-Niederlage.

 

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Kracher zum Auftakt: TuS heute gegen Hagen

RP Online Wermelskirchen - 10.09.2010 - Michael In't Zandt

 

Die Spannung steigt. Am heutigen Freitag (20.30 Uhr) starten die Handballer des TuS Wermelskirchen in die neue Dritte Liga West. Und gleich zum Saisonauftakt kommt es in der Sporthalle Am Schwanen zu einem "Kracher", wenn das Team um TuS-Spielertrainer Lars Hepp auf den hoch gehandelten VfL Eintracht Hagen trifft. "Alles ist möglich", glaubt Hepp, der sein Team allerdings in der Außenseiterrolle sieht.

Acht Neuzugänge integriert

Mit einer runderneuerten Mannschaft gehen die Wermelskirchener in die neue Spielzeit. Acht Neuzugänge mussten in der Vorbereitungsphase integriert werden. "Mit den neuen Leuten sind wir variabler und können Ausfälle besser kompensieren. Wir haben jetzt eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern", erklärt Hepp. Sechs der Neuverpflichtungen sind jünger als 25 Jahre. "Damit haben wir die Basis gelegt, um uns mittelfristig in der Dritten Liga zu etablieren. Und das wird schwer genug sein", glaubt Hepp angesichts der Liga-Reform.

Aufgrund der Einführung der eingleisigen Zweiten Bundesliga ab der Saison 2011/2012 werden mindestens 15 Zweitligisten absteigen und auf die vier Dritten Ligen verteilt. Dass der TuS, der in der vorigen Saison nur knapp den Aufstieg verpasste, in absehbarer Zukunft in die Zweite Bundesliga aufsteigt, daran glaubt der Trainer nicht: "Das ist zwar ein Traum, aber in den nächsten drei bis fünf Jahren nicht realistisch."

"Deutlich ausgeglichener"

Die Stärke der neuen Dritten Liga einzuschätzen, fällt nicht nur ihm schwer. "Es gibt einige unbekannte Größen. Die Liga wird deutlich ausgeglichener sein", sagt Hepp, für den neben Zweitliga-Absteiger Leichlinger TV der heutige Gast aus Hagen zu den Favoriten auf Platz eins zählt.

Dennoch gehen die Wermelskirchener mit "gebremstem Optimismus" (Hepp) in die neue Spielzeit. In der Vorbereitung erlebte das Team zwar Höhen und Tiefen, doch unter dem Strich sieht der TuS-Trainer seine Schützlinge gewappnet. "Körperlich ist die Mannschaft fit und hat zuletzt auch Willen und Moral bewiesen", so der Spielertrainer, dessen vorrangiges Ziel es ist, angesichts des vermehrten Abstiegs, so schnell wie möglich 36 Punkte zu holen. Wichtig wird sein, dass sich die Mannschaft schnell findet, alle Spieler ihre zugedachten Rollen ausfüllen und einen guten Start in die Saison erwischen. Dann gehören die Wermelskirchener, bei denen heute die Einsätze von Kim Neuenhofen (Muskelfaserriss), Lars Henkels (Adduktoren) und Thomas Küster (Trainingsrückstand) laut Hepp "fast ausgeschlossen" sind, sicherlich zu den Top-Teams der Liga.